Der Großindustrielle Matthias Clausen (Hans Albers) ist noch immer Seniorchef eines von ihm persönlich aufgebauten Chemiekonzerns. Auch im Alter von 70 Jahren kann er die Zügel nicht aus der Hand geben, da er sich mehr und mehr von – wie er sie nennt – „Aasgeiern“ in Form seiner Familie umgeben fühlt. Sie alle würden nur darauf warten, dass er stirbt, damit sie endlich an ein beträchtliches Vermögen kommen. Speziell seinem Schwiegersohn und Firmenleiter Erich Klamroth (Martin Held), der Ehemann von Clausens Tochter Ottilie (Hannelore Schroth), sowie seinem Sohn Wolfgang (Erich Schellow) misstraut er. Die bis dahin einzige positive Erscheinung im Kreise der Lügner und Heuchler ist der ihm gegenüber immer offen und uneigennützig auftretende Egbert (Claus Biederstaedt). Da findet der schon zu Zynismus neigende Matthias in Person der jungen Inken Peters (Annemarie Düringer) doch noch einmal die große Liebe. Ihre erfrischende Ehrlichkeit und echte Zuneigung rühren ihn. Clausen stellt Inken daraufhin als seine Privatsekretärin ein. Die erweiterte Familie ist entsetzt – fürchtet sie doch, dass sie ihnen ihr zu erwartendes Erbe streitig machen könne. So versuchen die Kinder, ihren Vater für unmündig erklären zu lassen, bevor dieser auf die Idee kommt, Inken zu heiraten …
Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Gerhart Hauptmann, erstmals aufgeführt im Jahre 1932 in Berlin.