Neueste Kritiken: Die Haut, in der ich wohne - Seite 2
Die Haut, in der ich wohne
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3,5
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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 14. März 2013
vorab ein kleiner Hinweis, Pressespiegel wird irrtümlich 0,5 von 5 Pkten angegeben, wenn man sich aber den Link anschaut, dort wird der Film mit 4 von 5 bewertet. Sollte mal angepasst werden.
Ziemlich langatmiger und stellenweise auch langweiliger Film. Die Story ist zwar nicht schlecht und birgt in sich ein düsteres Geheimnis, aber die Umsetzung hätte man in meinen Augen etwas spritziger machen können. Ja der Film soll eine gewisse Atmosphäre aufbauen, trotzdem sollte man die Spannung nicht in Langeweile verwandeln.
Tja, manche Vorschreiber, gehen von der Vorraussetzung aus, das es hier eine Ethikkritik geben soll. Kann ja durchaus vom Regiesseur gewollte sein. Wenn man den Film aber als reinen Psycho-Thriller sieht, ist er vor allem eins - Klasse. Die Story ist verzwickt, verstörend und faszinierend. Einfach spannend. Kann ich nur weiterempfehlen, aber vielleicht ist etwas weniger nachdenken besser, als zu viel hinein zu interpretieren. Und ausserdem : Die Schauspieler sind top.
Vorweg: Ich gebe dem Film 3,5 Punkte. Das heißt, dass er sich zwischen "zum einmaligen gucken ok" und "Empfehlung an Freunde" bewegt. Zur FILMSTARTS-Kritik: anscheinend hat die Filmstartskritikerin einen anderen Film gesehen als ich. Dass der Film sich mit ethischen Fragen der Biomedizin beschäftigt, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Diese sind vielmehr reines Mittel zum Zweck, um ein Drama um menschliche Abgründe und Almodovars ewige Frage nach der geschlechtlichen Identität aufzubauen. Auffällig ist der gleichmäßige Fluß des Handlung und die erzählerische Geschlossenheit (Almodovars Originaldrehbücher erlauben sich öfters mal erzählerische Sackgassen und sein Schnitt war auch schon mal holperiger). Dies liegt sicher daran, dass ein Roman als Vorlage diente. Der Film dreht sich m.E. um den Themenkomplex Machtverlust, Rache und Machtausübung. Ergänzt um die Darstellung eines erzwungenen geschlechtlichen Identitätswechsels, der in seinen Auswirkungen gezeigt wird, abernur sehr oberflächlich unter ethischen Gesichtspunkten diskutiert wird. Nach Verlassen der Vorstellung bleibt zunächst ein seltsam zielloses Gefühl zurück, das sich legt, wenn man Almodovars typische Themen herausgearbeitet hat.
Sicherlich kann man „Die Haut, in der ich wohne“ als Auseinandersetzung mit Fragen der Wissenschaftsethik begreifen. Was darf Forschung und wo übertritt sie eine Grenze? Ohne Zweifel geht es auch um die Lust an der Macht und um die Abgründe hinter menschlichen Fassaden. Ich habe aber den Eindruck, dass Regisseur Pedro Almodóvar vornehmlich einen spannenden Thriller inszenieren wollte. Nun, das ist ihm gelungen. Schritt für Schritt löst er das Rätsel der Beziehung vom genial-wahnsinnigen Schönheitschirurgen und dessen gefangener Patientin. Worauf das alles hinausläuft, bleibt lange ungewiss. Halt und Gewissheit suchen wir hier vergebens, auch bei den Figuren. Das Ergebnis ist ein umso verstörender Film.
Einer der krassesten Filme seit langem, die Geschichte ist zutiefst aufruehrend und extrem. Sehr spannend vorallem , wenn sich die geschichte langsam aufloest!