Eden Is West
Filmposter von Eden Is West
Unbekannter Starttermin | 1 Std. 50 Min. | Drama
Regie: Costa-Gavras
|
Drehbuch: Costa-Gavras, Jean-Claude Grumberg
Besetzung: Riccardo Scamarcio, Eric Caravaca, Ulrich Tukur
Originaltitel: Eden à l'Ouest
User-Wertung
3,0 1 Wertung, 1 Kritik

Inhaltsangabe

Der Regisseur über seinen Film: Jeder Mensch hat eine Geschichte. Der Bettler, der einem seine Schale entgegenhält, hat eine Geschichte. Die Frau, die betrunken auf dem Lüftungsschacht der Metro schläft, hat eine Geschichte. Der Mann, der wie Charlie Chaplin beim bloßen Anblick eines Polizisten da­vonläuft, hat eine Geschichte. Wie in der „Illias“ nehmen die Abenteuer unseres von keinen Legenden um­wobenen Helden ihren Anfang im Ägäischen Meer. Auf demselben Meer, unter derselben Sonne und unter demselben Himmel, die schon Zeugen des Beginns der Zivilisation gewesen sind.

Nach vielen Abenteuern, darunter ein Abstecher ins Paradies und ein Kurz­aufenthalt in der Hölle, endet die Erzählung auf magische Weise in Paris. In einem Paris, wie es in den Träumen jedes ruhelosen Wanderers ­funkelt.

Mein Film versucht diese Träume widerzuspiegeln. Er erzählt die Geschichte jener, die – wie wir selbst oder unsere Väter und Mütter vor uns – kreuz und quer durch die Welt zogen und bei ihrer Suche nach einem Dach über dem Kopf den Meeren wie den uniformierten Schlägern die Stirn boten.

Die Geschichte von Elias ist nicht die von Odysseus. Auch ist sie nicht Jean-Claudes Geschichte oder meine. Aber ich entdecke etwas von mir in Elias, dem Fremden, der mir nicht fremd ist … Ich finde auch etwas von meinen eigenen Augen wieder, wenn ich sehe, wie andere ihn anschauen.

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Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Riccardo Scamarcio
Rolle: Elias
foto von Eric Caravaca
Rolle: Jack
foto von Ulrich Tukur
Rolle: Nick Nickelby
foto von Anny Duperey
Rolle: Frau mit Jacke

User-Kritik: sie liebten

Beste und nützlichste Rezensionen
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Ein Film voller Magie. Er beleuchtet das Schicksal illegaler Immigrant zu sein aus alltäglichen sowie aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Ist ästhetisch und gnadenlos, úberraschend und voller Zärtlichkeit. Wer ihn gesehen hat, wird nie wieder gleichgültig an einem mittellosen Fremden vorübergehen.

Costa Gravas, einer der grossen Regisseure des politischen Kinos, ist nach langer Zeit endlich wieder präsent.

Bilder

Weitere Details

Produktionsländer Frankreich, Griechenland, Italien
Verleiher -
Produktionsjahr 2008
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Griechisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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