True Grit
Durchschnitts-Wertung
4,0
837 Wertungen

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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 10. März 2011
Hab ihn gerade eben im Kino gesehen und muss sagen, dass der Film bei mir nicht über ein "gut" hinaus kommt. Ich bin sowieso schon kein Freund der Coen-Brüder, irgendwie sind ihre Filme immer anders, als man es erwartet und leider nicht im positiven Sinne.
"No Country for old man" war damals eine riesen Enttäuschung für mich und "The Big Lebowski" ist ein toller Film, aber mMn nicht das Meisterwerk, als das er gehandelt wird. Mann kann also sagen, dass ich ein wenig voreingenommen in diesen Film gegangen bin.

Im Endeffekt kann ich sagen, dass dieser Film in vielen Punkten das geliefert hat, was man erwartet hatte (also im Gegensatz zu manch älteren Filmen), in ein paar Punkten aber auch wieder nicht.
Das Setting ist toll, die Atmospähre ist auch super, die Darsteller machen alle einen tollen Job (wenn ich mir den Film noch einmal auf Blu-ray ansehe, dann sicherlich auf Englisch) und die Musik passt auch. Hierzu kommt, dass der Film nie langweilig wird, die Dialoge sehr gut konstruiert und oft auch sehr unterhaltsam sind. Weiterhin ist er auch an vielen Punkten sehr komisch, nicht selten hab ich in meinem Kinosessel gehockt und gegrinst.
Und doch. Am Ende servieren die Coens einem wieder ein Ende, bei dem man nur mit den Schultern zucken kann. Ab hier könnten sich SPOILER einschleichen: Es passiert einfach mal wieder nichts unvorhergesehenes, genauso wenig gibt es eine Art Showdown, oder (wie oben schon erwähnt) überhaupt einen würdigen Antagonisten. Es stand einfach nie außer Frage, dass Cogburn all seine Gegner niedermäht und Chaneys Abgang war dann einfach zu fix. Der Epilog ging dann auch spurlos an einem vorbei und wenn der Abspann über die Leinwand rollt, dann blieb man auch nicht geschockt oder berührt sitzen. Natürlich ist dies kein Muss, nicht jeder Film muss einen schocken oder berühren, doch nach den wirklich guten, ersten 3/4 des Films hat dann ein passender Abschluss gefehlt.

"True Grit" ist mMn allerdings schon einen Gang ins Kino wert, da die Atmospähre sehr gut ist und im Kino natürlich besser rüberkommt. Trotzdem in meiner Sicht nicht mehr als ein guter Genrebeitrag.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 26. April 2011
In einem längeren Gespräch hat mir mal ein Bekannter gesagt: Mit gutem, qualitativ hochwertigem Essen ist es ein Fluch. Hat man erst einmal damit angefangen, kriegt man das andere Zeug einfach nicht mehr runter. Und so geht es mir jedesmal nach einem weiteren Werk der Brüder Coen. Sie zaubern immer wieder eine Delikatesse Film aus dem Hut und hat man diese dann genüsslich konsumiert, will man mehr davon. Viel mehr, aber sicherlich nichts unter dem vorgelegten Niveau. Nach dem Westernremake True Grit überkam mich wieder genau diese Leere, dieser Hunger nach bedeutenden Filmen. Und True Grit ist wie schon Fargo, No Country for Old Men, O Brother, Where art Thou?, The Big Lebowski ein bedeutender Film, ein Meilenstein der Filmgeschichte. Brilliante Darsteller, derber Humor, klasse Story, geniale Kamerafahrten..Die Brüder können es einfach und ich bin gespannt, was 2012 von ihnen auf die Menscheit gelassen wird. Groß wird es auf jeden Fall!!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 5. März 2011
Super Film Coen Brothers at them Best
Sven - Deathcore
Sven - Deathcore

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4,5
Veröffentlicht am 1. März 2011
Ich muss sagen, dass ich erst sehr skeptisch dem Film gegenüber war. Normalerweise kann ich mit Western nicht viel anfangen. Dennoch hab ich mich dazu hinreißen lassen, ihn mir anzuschauen. 13 Oscarnominierungen sind bestimmt nicht grundlos dachte ich mir während der Live-Übertragung der Oscars und führte mir den Film am nächsten Tag zur Güte und ich muss sagen, ich war überwältigt. Ein 14-Jähriges Mädchen (brillant gespielt von Hailee Steinfeld) und ein versoffener Cowboy (Jeff DER DUDE Bridges) machen sich zusammen auf den Weg um einen Mord zu rächen. Die Bilder des Films und die Musik sind einfach nur episch und die schauspielerischen Leistungen einfach umwerfend. Die Länge des Films vergeht wie im Flug. Man kann sich gar nicht satt sehen an den wunderschönen Panoramen und der Reise der beiden. Und das Ende setzt der ganzen Brillianz des Films noch die Krone auf. Das der Film am Ende keinen einzigen Oscar bekommen hat, ist bitter und ganz und gar nicht gerecht, aber naja, daran kann man nichts ändern. Wenn ihr etwas für breite, fesselnde Erzählungen, großartige Schauspielleistungen und epische Geschichten übrig habt, dann dürft ihr euch diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Aber wie in jedem Fall, heißt es hier auch: Hate it or love it.
Make it shine
Make it shine

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3,5
Veröffentlicht am 28. Februar 2011
"True Grit", der neuste Streich der Coen-Brüder wurde mit 10 Oscar-Nominierungen bedacht. Der Film schneidet überall recht erfolgreich ab (auch auf Imdb.com). Auch ich konnte diesem Film so einige positive Punkte abgewinnen. Da wäre beispielsweise Jeff Bridges. Ein ganz wunderbarer Schauspieler. Ich fand ihn damals als Dude spitze und in Crazy Heart sehr überzeugend! Auch hier spielt er ganz gut! Die Figur ist zwar ähnlich gestrickt wie in The Big Lebowski, hier zeigt er sich aber besonders gegen Ende von einer anderen heldenhaften Seite. Josh Brolin steht zwar auch jedem Cover groß, kommt im gesamten Film vielleicht fünf Minuten vor. Weitaus interessanter und besser finde ich da Matt Damon und seine Figur. Zu guter Letzt noch Hailee Steinfeld. Sie hat in diesem Film gezeigt, dass sie einer der großen werden kann. Leider ist ihre Rolle an Nervigkeit kaum zu überbieten. Extrem unsymatisch, teilweise wirklich nervig sind aber ihre Sprüche, die so gar nicht zu einer 14-jährigen passen. Der Figur fehlt es einfach an Glaubwürdigkeit. Der Film hat bereits zu beginn ein roßes Problem: Sehr dialoglastig und uninteressant. Man hätte hier lieber die Vorgeschichte in ein paar kurzen Sequenzen erläutern können. So plätschert die Handlung eher vor sich hin. Das wirklich tragische ist, dass es einem (zumindestens mir) egal ist, ob sie den Mörder findet. Gegen Mitte des Films steigert sich der Film schon um einiges, einige lustige und sogar spannende Szenen (die Szene bei Nacht) lockern den Film auf. Gegen Ende kommen dann teilweise die wirklich sehenswerten Szenen. Der Film wird von unaufdringlicher nette Musik untermalt. Die vielen Landschaftsaufnahmen sind sehr schön anzusehen. Aufgrund der manchmal fehlenden Spannung, dem verpatzen Anfang und einer nervigen Figur bekommt der Film nur 3,5 von 5 Sternen.
Lamya
Lamya

1.364 Follower 801 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Februar 2011
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich stehe ich gar nicht auf Western, aber der hat mir echt gut gefallen. Hier und da hätte ich mir gewünscht, dass der Film noch intensiver ist. Aber auch so ein guter Film, den man sich mal ansehen sollte!

7/10
Stizz
Stizz

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3,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2011
Leider ist "True Grit" nur besserer Durchschnitt und demnach meiner Meinung nach viel zu hoch gelobt. Mir - und nebenbei bemerkt den dreien, mit denen ich ins Kino gegangen bin - wird dieser Film wohl kaum stark in Erinnerung bleiben.

Ich bin mit großen Erwartungen an den Film ins Kino gegangen und habe es relativ enttäuscht verlassen. Zweifelsohne ist der Film interessant, handwerklich gut gemacht und mit sehr gut aufspielenden Darstellern versehen. Aber "True Grit" hat seine Längen und die atmosphärische Dichte ist mit dem erstklassigen "No Country for Old Men" nicht zu vergleichen. Ich hatte das Gefühl, dass die Coen Brüder bei diesem Film versucht haben, eine stärkere Bindung des Zuschauers mit den Charakteren herzustellen, anders kann ich mir die dünne Handlung nicht erklären. Die Rechnung geht meiner Meinung nach aber nicht auf.

Fazit: "True Grit" sah im Trailer nach einem epischen Werk aus, das ist es leider aber nicht geworden.
Inland Empire
Inland Empire

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5,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2011
Dieser Film ist so etwas wie das Gegenteil von No Country For Old Men. Der Oscar Abraeumer ist wie eine geteerte Strasse in der Abenddaemmerung: Es wird immer duesterer. True Grit hat hingegen eindeutig die Handschrift der Coen-Brothers, ich wuerde sogar sagen, dass der Humor das tragende Element des Films ist. Die leinwandpreasenz von Jeff Brifges allein sorgt fuer Schenkelklopfer am laufenden Band. Die Rachegeschichte bekommt am Schluss eine doch recht unerwartete Wendung, und das bewegende Ende laesst einen (auf positive Weise) ziemlich dumm aus der Waesche gucken.
Das Leben ist ein Augenblick.
PaddyBear
PaddyBear

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4,5
Veröffentlicht am 26. Februar 2011
Viele Leute sagen, der Western wäre tot. Ich denke das True Grit dies widerlegt. Der Film der Coen Brothers ist ein großartiger Film geworden den man sich nicht entgehen lassen sollte. Hier stimmt wirklich so gut wie alles. Angefangen über die großartigen Schauspieler (Jeff Bridges spielt einfach nur unfassbar, Hailee Steinfeld überzeugt als taffe, junge, mutige Hauptprotagonistin und Matt Damon sieht man mal in einer eher ungewöhnlichen Rolle) über die großartigen Bilder stimmt einfach alles bei diesem Film. Es macht einfach Spaß in diese Welt einzutauchen. Ich will gar nicht mehr sagen. Angucken und genießen.
blutgesicht
blutgesicht

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2,5
Veröffentlicht am 26. Februar 2011
Ich habe schon verdammt viele gute Western gesehen und dieser Film gehört definitiv nicht dazu. Mehr als ein müdes Gähnen konnte mir er leider nicht entreissen. Die Story ist einfach gestrickt, Action gibt es kaum und die Dialoge sind auch nicht die besten. Der Film fängt eigentlich ganz gut an, geht dann aber leider in einen langweiligen fast endlosen Ritt über... hat man den überstanden, dann wirds zum Schluss doch noch mal etwas rasanter. Leider können die rasanten 10min den Film auch nicht mehr retten.
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