Only God Forgives
Durchschnitts-Wertung
2,9
292 Wertungen

46 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 20. Juli 2013
Der Film ist leider das schlechteste, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Der Film ist weder spannend noch gut gemacht, er besteht hauptsächlich aus Schweigen der Darsteller und einer Brutalität, die auf die schlechteste Art und Weise von den Tarantino Filmen kopiert wurde. Selten habe ich einen Film erlebt, aus dem so viele Leute während der Vorstellung wieder herausgegangen sind.
Auch die Reaktionen der anderen Kinobesucher nach dem Film decken sich mit der hier verfassten Kritik.
Es ist mir unbegreiflich, wie die Redaktion von Filmstarts einen dermaßen unterirdischen Film auch noch mit 4 Sternen bewertet hat. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten aber die Bewertung von Filmstarts ist in keinster Weise nachvollziehbar. Schade um die verlorene Zeit!
Moritz G.
Moritz G.

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4,0
Veröffentlicht am 19. Juli 2013
Starker Film! Meine Kritik dazu gibts auf meinem Blog:
filmnerd . me/438/only-god-forgives/
Janos V.
Janos V.

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4,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2013
(...) Mit seinem „Drive“-Nachfolger geht Nicolas Winding Refn volles Risiko und wird nicht wenige seiner neugewonnenen Fans schon wieder vergraulen. „Only God Forgives“ ist ein grauenhafter, 87 Minuten langer Albtraum, versteckt unter schillernden Wahnvorstellungen von überirdisch schönen Frauen und dem Wunsch nach Geborgenheit. Ein Film wie ein Faustschlag, atmosphärisch herausragend, teilweise grenzwertig brutal und thematisch dermaßen unangenehm, dass man manchmal nicht weiß, ob man lachen oder sich übergeben soll. Ein blutroter Rausch aus Schlägen, Schüssen, Schreien, und vor allem – Schweigen.
ChimpTown.com
ChimpTown.com

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3,5
Veröffentlicht am 30. Juni 2013
Julien (Ryan Gosling) betreibt zusammen mit seinem Bruder Billy (Tom Burke) in Bangkok einen Thai-Box-Club, der als Fassade für die Drogengeschäfte ihrer erbarmungslosen Mutter Crystal (Kristin Scott Thomas) dient. Als Billy eine 16-jährige Prostituierte tötet, wird er von deren Vater erschlagen. Der Aufforderung seiner Mutter folgend macht sich Julien auf um seinen Bruder zu rächen und kreuzt dabei den Weg des mysteriösen Racheengels Chang (Vithaya Pansringarm).

Im Zuge der deutschen Premiere von Only God Forgives auf dem Filmfest München gab es vor dem Film eine Einführung von Autor und Regisseur Nicolas Winding Refn höchstpersönlich. Der wortkarge Däne erklärte den Unterschied zwischen Only God Forgives zu seinem letzten Film Drive wie folgt: “Drive is like doing good cocaine, but Only God Forgives is like doing really good acid!“ Beide Filme sind berauschend, spielen aber klar in unterschiedlichen Ligen. Die Tagline zu Only God Forgives ist „Time to Meet the Devil“ und nach diesem Hinweis begann dann der Film.

Um es nochmal klarzustellen: Only God Forgives ist kein zweiter Drive! Wem das nicht bewusst ist wird wohl bitter enttäuscht werden. Den Film nur wegen Ryan Gosling anzuschauen wird ebenfalls nach Hinten losgehen. Er spricht im ganzen Film nämlich nur ca. fünf Sätze. Insgesamt sind Dialoge Mangelware. Winding Refn konzentriert sich viel mehr auf die Bildkomposition der einzelnen Szenen, was ihm hervorragend gelingt. Die einzelnen Bilder sind abwechselnd mit roten und blauen Filtern belegt und verwischen (Alb)Traum und Realität. Dem Zuschauer wird auch insgesamt viel Freiraum für Interpretation gelassen: Sind die albtraumhaften Sequenzen real oder entspringen sie der Phantasie der Protagonisten…

Mehr auf Bilder bedacht hält Winding Refn das Erzähltempo konstant niedrig. Vor allem in den ersten 30 Minuten musste ich mich erst an das sehr langsame Tempo anpassen (Drive ist im Vergleich geradezu rasant erzählt). Die eingestreuten Gewaltdarstellungen erschienen mir aber wiederum entgegen der Erwartungen eher harmlos. Zartbesaitet sollte man dennoch nicht sein, das Blut fließt und Körperteile fallen. Aber insgesamt ist das Ganze nicht ganz so drastisch, was der Herr eine Reihe vor mir aber anders sah und das Kino verließ.

Zu den besten Szenen gehört meiner Meinung nach das Dinner zwischen Julien, seiner bezahlten Freundin und seiner hartherzigen Mutter. Kristin Scott Thomas brilliert hier mit ihrem Monolog aus Wut und Hass, während Ryan Gosling ihren Text gekonnt emotionslos über sich ergehen lässt. Die „Wanna fight“-Sequenz war für mich persönlich aber die stärkste Szene im Film. Dieser Kampf zwischen Julien und Chang ist herausragend in Schnitt, Kameraführung, Musik (Wanna Fight von Cliff Martinez) und Choreografie.

Fazit: Only God Forgives ist ein harter und visuell beeindruckender Arthouse-Film, der aufgrund seiner schleichenden Erzählweise leider nur ein sehr kleines Publikum erreichen wird. Wer sich aber darauf einlässt und dem Programmkino nicht abgeneigt ist, könnte Gefallen an Winding Refns Fetisch für gewalttätige Emotionen finden.
Pato18
Pato18

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2,0
Veröffentlicht am 27. August 2014
"Only God Forgives" hat bei mir leider nicht punkten können! finde den film etwas eigenartig und die story ist sehr langgezogen und das obwohl der film gerade mal 90 minuten laufzeit hat! trotz Ryan Gosling für mich ein flop!
niman7
niman7

916 Follower 616 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 20. November 2014
In "Only God Forgives" von Nicolas Winding Refn geht es um zwei Brüder die in Bancok ein Boxstudio führen in dem heimlich Drogen verkauft werden. Als einer der Brüder eine 16 jährige brutal vergewaltigt und ermordet, wird dem Vater des Opfers gestattet, Rache zu verüben. Dieses Angebot nimmt er an doch Mutter Cystel (Kristin Scott Thomas) reist nach Bancok um diesen Tod zu rächen...eine brutaler Rachefeldzug beginnt..
Vor ab: die FSK 16 ist lächerlich. Ich weiß nicht was noch passieren muss, um einen FSK 18 zu erhalten.
Wer die Filme von Refn (Drive, Walhalla Rising) kennt, weiß was für ein Film ihn erwartet. Kein gewöhnlicher und ein extrem blutiger Streifen. Ich hab mir über diesen Film etliche User-Kritiken gelesen. Viele sind verstört und vergeben eine extrem niedrige Bewertung und andere haben ihn nicht mal zu Ende geschaut. Das hat mich extrem gereizt diesen Film zu sehen. Hier verhält es sich ähnlich wie bei den letzten Zusammenarbeit zwischen Refn und Gosling in Drive. Beim ersten Schauen langweilte ich mich, beim zweiten gefiel er mir plötzlich sehr gut und beim dritten mal hielt ich ihn für ein Meisterwerk. Refn hat nicht viel zu erzählen und seine Figuren reden nicht mehr als nötig. Viel mehr lässt er seine unglaublich brillanten Bilder sprechen die meist mit einer wunderschönen Musik untermalt sind. Hier ist es natürlich auch der Fall. Allein die Szene in der Julian zum Boxkampf antritt, ist ein pures Gemälde! Die Musik, die Bewegungen, die bewegende Kamera, die Blicke- einfach nur wow! Das hat mir komplett den Atem genommen. Kunst in Perfektion! Das ist zwar der Höhepunkt des Filmes, aber er steckt viele solcher malerischen Szenen. Es ist schwer diese Art von Kunst in Worte zu fassen. Ich kann nur empfehlen sich diese mehrmals anzuschauen. Ich für meinen Teil wurde in einem Sog gezogen. Obwohl die Bilder sehr verstörend waren, konnte ich einfach nicht wegschauen. Dabei gibt es aber auch einige Szenen, die zu einem vorzeitigen Abbruch verleiten. Beispielweise das Dinner mit Julian, seiner engagierten Freundin May und seiner Mutter! Als sie anfing von Julians Penis und den Vergleich zu seinem Bruder zu erzählen, war ich kurz davor abzuschalten. Hier geht Refn meiner Meinung eindeutig zu weit. Des weiteren kann der Film mit wirklich unglaublich coolen Figuren glänzen. Unter anderem Ryan Goslings verträumter Julian. Hier kreiert Gosling mal wieder eine Kultfigur! Obwohl er erneut kaum spricht, macht es einfach Spaß diesen Anti Helden zu zu sehen. Mit Cystal haben wir sicherlich einer der größten bad mothers überhaupt. Jedes einzelne ihre Sätze könnte man zitieren! Einfach Weltklasse! Man hasst sie sogar nach gerade mal 30 Sekunden. Wenn eine Darstellerin dies schafft, dann hat sie einen super Job gemacht. Eine Racheengel ist auch noch dabei und trotz extremer Brutalität, irgendwie der Sympathiträger des Filmes.
FAZIT: Refn hat nicht viel zu erzählen und seine Figuren noch weniger! Sein Film ist nicht tiefgründig und er wartet auch nicht mit einem unerwarteten Ende! Dafür ist sein Film einer der stylischsten Filme die ich je gesehen habe. Unfassbar brillante Bilder und Kamerafahrten. Manche Szenen sind äußerst brutal und verstörend und bei der ein oder anderen, schaut man auch mal weg. Für mich ein Kultfilm den ich gerne wieder schauen möchte.
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