Neueste Kritiken: Avatar 2: The Way Of Water - Seite 10
Avatar 2: The Way Of Water
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Rhomikron
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Veröffentlicht am 29. Dezember 2022
Unterirdisch schlecht - Vor allem in 3D! Ich hatte das Gefühl 3h in einem PS5 Game zu sitzen. Diese Seifenoper-Optik war unerträglich. Die Geschichte in Teil 1 war ja schon einfach gestrickt, aber im Vergleich zu Teil 2, war Teil 1 ein wahres Meisterwerk… Spart euch Geld und Zeit!
Visuell - zumindest im IMAX 3D - sehr beeindruckend, doch für meinen Geschmack viel zu lang geraten. Ich bin sogar zwischenzeitlich eingeschlafen. Vielleicht auch von der Reizüberflutung. Die Story ist dünn und hätte auch in der Hälfte der Zeit erzählt werden können. Viel zu viel Pathos, ein zumindest auf die Dauer anstrengend aufgeblasener Soundtrack und auch die Actionszenen für meinen Geschmack zu üppig und überladen. Okay, ist halt ein Blockbuster, da muss ich wohl mit so was leben.
Die Kinokarte hat sich schon gelohnt, aber ein zweites Mal werde ich den Film nicht schauen.
Auch auf die Gefahr hin sich schwer unbeliebt zu machen, muss ich leider sagen, dass ich mit dem zweiten Teil der Avatar-Filme genauso wenig anfangen kann, wie schon mit dem Ersten. Beginnend bei einer sehr dünnen Story, die die sehr lange Laufzeit von drei Stunden absolut nicht gerechtfertigt. Viele Szenen werden bis ins unermessliche in die Länge gezogen und hätten auch in einer gerafften Form dargestellt werden können. Unter diesem Punkt kann ich auch nicht verstehen, dass fast alle Figuren farblos bleiben und kaum bis keine Charakterentwicklung durchmachen. Sam Wortington erzählt, ähnlich wie Vin Diesel, ständig nur noch von Familie, entwickelt sich aber kaum weiter. Somal er auch erst im Finale einen größeren Part einnimmt. Schlimmer erwischt es Zoë Saldana, die hier bestenfalls noch als Startist im Hintergrund agiert. Jedes der Kinder wird auf eine Eigenschaft reduziert und besonders negativ fallen die Charaktere durch die Figur Spider auf. Diese Figur hat selbst keine Konstante, handelt ständig widersprüchlich und trifft Entscheidungen, die nie glaubwürdig sind. Auch der Umgang von Jack und seiner Familie ihm gegenüber finde ich oft bedenklich. Die Rückkehr von Sigourney Weaver und Stephen Lang wirkt dabei ebenfalls dümmlich und an den Haaren herbeigezogen. Wenn gleich ich mich freue Sigourney Weaver zu sehen. Musikalisch ist der Film eher uninteressant. An machen Stellen erklingt James Horner fantastischer Score, der den Meister schmerzlich vermissen lässt. Und dann sind da die Effekte..... die ich absolut unschön finde. Ein paar Stellen unter Wasser waren fantastisch ABER viele Szenen in Wald wirken wie in einem PS4 Spiel, genauso wie der gesamte Kampf am Ende. Es ist unübersichtlich und Faustkämpfe nicht schön anzusehen. Das CGI schreit einen förmlich ins Gesicht. Ständig fühlt man sich wie in einem Videospiel und nicht in einem Film. Und dann sogar in einem schlechten Spiel. Besonders negativ ist mir dabei ein Fisch aufgefallen, welcher einer der Navi angreift. Dieser sah unfassbar schlecht aus und ich konnte kaum glauben was ich da sehe. Da sehen die Fischmonster aus Star Wars Episode I noch besser aus. Auch die Dialoge wirken oft wie von Kindern geschrieben und deplatziert. Es wird eine Sprache benutzt, die zu den Figuren nicht passt und oft mit Kalendersprüchen genervt. Ich kann die Faszination für diesen Film nicht verstehen, weder auf inhaltlicher, emotionaler noch aus technischer Sicht. Damit trete ich wohl vielen auf die Füße, aber das ist meine offene Meinung zu dem Film.
Was für ein Humbug. Konnte Avatar 1 noch mit einer halbwegs überzeugenden Drehbuchidee aufwarten (die Menschen haben ihren Planeten aufgebraucht und suchen einen Ersatzplanten, deren Bewohner sich gegen die Eindringlinge zu Wehr setzten), so entwickelt sich Avatar 2 zu einem Rachedrama, das von viel Pathos und Kampfgetümmel dominiert wird. Dazu Dialoge zum Fremdschämen, die die Sache ziemlich unerträglich werden lassen. Der Film ist natürlich technisch auf digitalem Spitzenniveau und wer sich daran erfreuen möchte, kommt hier sicherlich auf seine Kosten. Es gibt auch einige Szenen, die in guter Erinnerung bleiben werden (z.B die Walfang-Schlacht, die an Moby Dick und Captain Ahab erinnern), für den normalen Kinofreund gilt aber, wenn der Hülle der Inhalt fehlt, macht auch die Hülle einfach nur „pffffft“.... Großes Spektakel ohne zu überzeugen
Ich habe mir Avatar am 1. Weihnachtstag angeschaut. Ich war recht baff, wie voll das Kino war (UCI, Max am Mercedes Benz Platz, Berlin). Leider wurde mein Filmgenuß durch solche Pfosten getrübt, die gefühlt jede Szene des Filmes kommentieren mußten und erst kurz vor Filmbeginn im abgedunkelten Saal mit Handlicht den Sitzplatz suchen mußten. Mit ein Grund, weswegen ich nur noch ungerne ins Kino gehe. Versucht das mal in einem guten Theater oder in der Philharmonie. Wer zu spät kommt, erhält keinen Einlass mehr! Sollte in Kinos auch eingeführt werden.
Insgesamt ist Avatar 2 für mich eine würdige Fortsetzung, mit einigen Schwächen. Sehr lobend möchte ich vor allem den Score von Simon Franglen erwähnen. Scores werden in Kritiken ohnehin viel zu selten erwähnt und daher breche ich die Lanze für Simon Franglen. James Horner, der den ersten Teil musikalisch untermalte, ging aufgrund eines Flugzeugabsturz vor einigen Jahren viel zu früh von uns und ich war sehr gespannt darauf, wer auf Pandora in seine Fußstapfen tritt. Mit Simon Franglen wurde imho eine perfekte Wahl getroffen. Er führt die etablierten Melodien von James Horner gekonnt weiter und schafft es dennoch seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Gleichzeitig klingt der Score dennoch so, als hätte James Horner aus dem Jenseits die Hand geführt um Simon Franglen beim Notieren des Scores zu unterstützen. Abgerundet wird dieser tolle Score noch durch die Stimme Zoe Saldanas, die u.a. im Track "The Songcord" die Emotionalität des Films perfekt einfängt.
Nun zum Film: Einfach nur bildgewaltig! Ich habe noch in keinem Film so ein wundervolles CGI gesehen. Angefangen bei der Hautstruktur der Na'vi bis hin zu den üppigen Wäldern und der einfach atemberaubenden Tiefsee und deren Meeresbewohnern. Diese Welt fühlt sich so echt an, wie unsere Mutter Erde. Was mir diesen Film aber stellenweise wiederum so unerträglich macht. Nämlich dann wenn die Menschheit zurückkehrt und dieses Paradis zerstört. Dieses "in your face", wie schxxße die Menschheit ist, ging mir gewaltig gegen den Strich.. Gerne hätte ich in Avatar 2 nur eine Naturdoku gesehen, ohne all die Gewalt und das Morden... und die Erinnerung an die Grenzenlose Habgier der Menschheit. Nachdem die Erde zugrunde gerichtet wurde, wird dies zum Wohle des Profits auf einem anderen Planeten fortgesetzt... das ist nichts, was ich in einem so phantastischen Film sehen möchte. Aber wäre es nur eine immersive Naturdoku, würde es wohl nicht solche Massen ins Kino ziehen. Was wiederum auch nur negativ für die Gewalt- und Sensationsgier der Menschheit spricht.
Szenen in denen ganze Landstriche durch das Landen der Raumfahrzeuge verbrannt und verwüstet werden, und vor allem das Töten bestimmter Meeresbewohner, nur um eine Substanz aus ihnen zu extrahieren, sind emphatisch für mich nur sehr schwer zu ertragen gewesen. Aber gut, man darf nicht vergessen, dass es sicherlich James Camerons Intention ist, den Menschen einen Spiegel vorzuhalten und Gesellschaftskritik im Rahmen einer SciFi-Umgebung übt.
Etwas Off Topic: Übrigens etwas, wofür ich Star Trek schätze und liebe, denn Gene Roddenberry hat dies in Star Trek Classic und den Folgeserien ebenso gehandhabt. Ausgeschlossen davon ist allerdings alles, was seit JJ Abrams in Star Trek Einzug gehalten hat. Aber zurück nach Pandora...
Sehr schade fand ich auch, dass - insbesondere die Jugendlichen Na'vi allzusehr vermenschlicht wurden. Es ist sehr schade zu sehen, dass es sogar unter den Na'vi so etwas wie Rassismus und Mobbing untereinander gibt. Hier wäre es an James Cameron gewesen, diese Völker von "gemeinen" Menschen abzugrenzen. Das sie sich untereinander mit "Bro" ansprechen und sich die Meeresbewohner um die schwächlichen Schwänze der Waldbewohner lustig machen, widerspricht dem eigentlichen tiefrgehenden spirituellen Gedanken, den Avatar innewohnt.
Überhaupt nicht gezündet hat der Humor in Avatar. Dafür war mir die Thematik zu ernst und so manche One-Liner zu fehl am Platz. Zum Beispiel "Wer hat jetzt die Harpune?" ... oder "jetzt bin ich schon wieder gefesselt"... unpassend und albern.
Ich habe noch nie einen Film gesehen, der so schön anzusehen und gleichzeitig so schwer zu ertragen war. In Summe ist es aber dennoch ein toller Film. Wer weiß, vielleicht macht James Cameron irgendwann mal eine reine Naturdoku über Pandora. Am Besten noch immersiv via VR. Würde mir wahrscheinlich noch besser gefallen, als immer mit der Boshaftigkeit der Menschheit konfrontiert zu werden.
Und natürlich möchte ich noch die unbedingte Empfehlung aussprechen, den Film möglichst in 3D in einem IMAX Kino zu sehen.
Sehr dünnes Drehbuch. Man hat ständig das Gefühl, dass alles schon mal irgendwo ähnlich gesehen zu haben. Die Effekte sind überwältigend. Allerdings hätte es hier auch eine halbe Stunde weniger getan.
Technisch beeindruckend wie erwartet. Empfehlenswert in 3D. Die Sitzdauer von über 3 Std. ist beachtlich, dennoch ein wahres Wunder an Unterwasser-Effekten. Leider hinkt die Erzählung ein wenig nach, mehrere Cuts im Handlungsablauf. Kritik auf hohem Niveau, das ist klar. Ein “Muß” für alle Fans, auch klar.
Da hat doch der Cameron wirklich noch ne kleine Schippe drauf getan. Schauspieler wie gehabt Top, Handlung mit gutem Mix aus Erzählung so wie reichlich Action. Und natürlich phantastische Tricktechnik die in 3D absolute Klasse war. Auf jeden Fall ein Gang ins Kino wert ! ........... und natürlich is man auf den 3. Teil gespannt
Schmuck und hübsch. Die Bilder sind großartig und sehr schön anzusehen. Die CGI-Erwartungen werden vollends erfüllt. Die Animationen der ersten 10. Minuten, das Wasser und die Navi, vor allem im Wasser, sind hervorragend! Die Handlung leider nicht. Der Film wirkt zusammen gewürfelt, mit der einfachsten Story die grad parat wahr. Logikfehler, offene Fragen und ein Mangel an sinnvollem Dialog geben keinen Einlass für eine volle Bewertung. Nach drei Stunden war ich froh das der Film zu Ende war, 30min weniger hätten es auch getan.
Wirklich schade, ich hatte mich auf den Film gefreut und wurde nur mit Bildern belohnt, da kann ich auch ein Videospiel zocken oder eine Arte Doku schauen und bekomm mehr Handlung.
Spoiler: In Teil 3 checken die „Himmelsmenschen“, dass die Halleluja-Berge speziell sind und versuchen diese abzubauen. Überraschung…