Contagion
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Thorsten K.
Thorsten K.

6 Follower 25 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 9. Mai 2015
Der Film ist verdammt spannend und interessant - so fern man nichts gegen die Thematik und eine etwas ruhigere Inszenierung hat.
Der Film ist voll mit namenhaften Darstellern die ihren job mehr als gut machen. Zugegeben, die Charaktere werden nicht sehr stark beleuchtet, doch das ist nicht so schlimm, da das Augenmerk eh mehr der Umgang mit dem virus und das handeln der Menschheit in dieser Situation ist.

Von mir volle 5 Sterne - Allein schon für die Musikuntermalung.
RocketSwitch
RocketSwitch

35 Follower 136 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2014
Contagion ist ein durchschnittlicher Film. Die hochkarätige Besetzung lässt einen hellhörig werden, doch leider wird das Potential der Stars nicht ansatzweise genutzt.

Dieser Katastrophenfilm unterscheidet sich durch andere Filme dieses Genres, da episodenhaft verschiede Handlungsstränge mit verschiedenen Protagonisten gezeigt werden. Die WHO fungiert dabei als "Roter Faden".

Leider hat Contagion es nicht geschafft mich zu fesseln. Der Auftakt macht dabei Lust auf mehr, insbesondere der Wechsel zwischen kühlen Bildern, welche mit einem hervorragenden Score untermalt sind, und dramatischen Szenen gefällt. Hierbei sticht besonders Matt Damon hervor, der spoiler: nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes
versucht, zu überleben und seine Tochter zu beschützen. Damons intensives, weil zurückhaltendes Spiel ist fesselnd und dramatisch.

Leider sind nicht alle Handlungsstränge so gut gelungen. Die WHO unter der Leitung von Laurence Fishburn bleibt ziemlich blass und die Kritik einiger User, dass die Konzerne recht unkritisch als Wohltäter dargestellt werden, kann ich durchaus nachvollziehen, auch wenn mich das nicht gestört hat.

Die Rolle von Jude Law finde ich einfach nur nervig und die von Marion Cotillard verkörperte Doktorin ist mit der schwächste Part.

Auf Grund eines gleichbleibenden Spannungsniveaus geht der Film relativ zügig rum, ohne jedoch bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 14. August 2013
Bei dem Film „Contagion“ möchte ich mich nicht so sehr auf die Handlung fokussieren, sondern vielmehr auf seine Wirkung eingehen.
Denn die Handlung des Films wird weitesgehend schon im Trailer klar: Unzählige Menschen infizieren sich mit einem bislang unbekannten Virus, die Sterblichkeitsrate liegt bei 30% und es dauert Monate einen Impfstoff zu entwickeln. Es geht nun um die Suche nach dem Auslöser, um die Versorgung der Kranken, um die Prävention, um die Entwicklung eines Impfstoffs aber auch um Einzelschicksale wie die um Thomas Emhoff, der seine Frau und seinen Sohn wegen der Krankheit verlor und um Alan Krumwiede, ein Blogger, der glaubt, das Heilmittel zu kennen und hinter dem Virus eine Verschwörung der Regierung, Pharmazie und Gesundheitsbehörden vermutet.

Der Film hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Er startet an „Tag 2“ und der besondere Fokus wird in der Anfangsszene auf alle die Ansteckungsherde gesetzt, denen wir tagtäglich begegnen. Ich fand es dadurch durchaus nachvollziehbar wie sich ein Virus verbreiten könnte.
Es ist beängstigend wie selbst den erfahrensten Ärzten und Pandemiebeauftragten die nackte Angst im Gesicht steht, als sie von dem neuen tödlichen Virus erfahren. Je schlimmer die Lage wird, desto weniger trauen sich die Menschen auf die Straßen. Viele Menschen gehen nicht mehr zur Arbeit, zum Beispiel Verkäufer oder auch medizinisches Personal. Es kommt zu Plünderungen und Gewalt. Die Notrufleitungen sind überlastet. Auch wenn diese Szenen etwas übertrieben dargestellt wurden, denke ich, dass sie den Kern der Sache treffen. Überall Verzweiflung und Angst, Misstrauen und Egoismus. Furchtbar, aber doch nachvollziehbar: Niemand will krank werden, man möchte seine Familie vor dem Tod schützen, mit allen Mitteln. Am Ende des Films sieht man dann übrigens auch was an Tag 1 passierte.

Die beklemmende Situation im Film wird auch durch das brillante Staraufgebot untermauert. Matt Damon, Kate Winslet, Marion Cotillard, Gwyneth Paltrow, Laurence Fishburne, Jude Law und sogar Armin Rohde finden Platz in dem Streifen. Alle erfüllen ihre Rollen durchaus glaubwürdig, auch wenn ich Jude Laws Charakter etwas nervend fand, aber er ist in den schweren Stunden der Führer („Prophet“) einer Gegenbewegung, einer paranoiden Masse die sich im Zeitalter der Web 2.0 vor allem online formiert, die ihn aber im „Real Life“ irgendwann einholt. Mir persönlich war die Rolle unsympathisch (ja, obwohl er Blogger ist), aber von Jude Law gut gespielt.

Mein Fazit ist: Ein Film der etwas anderen Art, der ohne viel Action auskommt und trotzdem eine starke Wirkung hat. Wer keine Angst vor dem beklemmenden Gefühl hat, das der Film hinterlässt, und nicht unbedingt Humor oder Action sucht, der sollte sich diesen Film ansehen! Ich persönlich kann ihn sehr weiterempfehlen.
Boppser
Boppser

10 Follower 40 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2012
"Contagion" ist so etwas wie ein Aufklärungsvideo über einen Virus namens MEV-1, der in der Welt nach Aufmerksamkeit sucht und SARS und H1N1 das Rampenlicht stehlen möchte. Dabei werden die wichtigsten Eckdaten - vom Auftauchen über das Kennenlernspiel bis zur Herstellung eines Impfstoffes - angeschnitten, was ich als sehr gelungen betrachte. Leider kommt für mich der menschliche Aspekt und die Dramaturgie viel zu kurz, dafür nimmt sich Soderbergh einfach zu wenig Zeit. Schliesslich hat Soderbergh den Film nicht für Viren gemacht. Ich empfehle den Film für den Biologieunterricht und Bloggern. Okay, Letzteres war ein Scherz.
Mud
Mud

3 Follower 21 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. Juli 2012
Was viele an diesem Film kritisieren, hat bei mir persönlich eher Zuspruch gefunden: er erzählt den Verlauf einer Epidemie in nüchternen Bildern und beleuchtet den Verlauf aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Was viele an den Film stören könnte ist, dass er schon fast kühl wirkt. Der Film springt konsequent von einem Charakter zum nächsten, sodass kaum die Chance besteht sich mit einem identifizieren zu können. Sogar der Tod folgt von einer Szene zur nächsten ohne Atempause, so etwas passiert eben. Das hat meinen Geschmack allerdings in dem Sinn getroffen, dass es keine überflüssigen schwulstigen Momente gab die den Film künstlich in die Länge gezogen hätten. Das klingt hart, ist aber bei dem Thema recht passend da es darin auch darum, geht trotz der vielen Todesopfer so schnell wie möglich einen Impfstoff zu entwickeln. Sogar das Ende ist kühl und nüchtern und hinterlässt keinen großartigen Wow-Effekt, sondern lediglich ein leichtes Aha-Gefühl.
Der Film ist handwerklich einfach klasse gemacht. Der Cast ist super zusammengestellt, bei keinem Darsteller hatte ich das Gefühl, dass dieser nur für die Quoten drin und daher überflüssig sei, jeder Schauspieler hat seine spezielle Rolle bekommen. Die Bilder werden dazu auch noch von einem passenden minimalistisch-elektronischen Soundtrack untermalt, der einen mitreißt.
Alles in allem: der Film hat keinen dramatischen Höhepunkt, die Epidemie selbst ist kein Zombie-Virus, sondern „nur“ wie eine tödlich ausgehende Grippe, es gibt keinen Haupt- oder Lieblingscharakter mit dem man mitfiebert und es gibt keine mit-dem-Finger-zeig-Moral-Szenen die uns auf eine bestimmte Seite ziehen sollen. Ein Film der also durchaus spalten kann, vor allem weil er sich sehr neutral hält. Wer auf all das verzichten kann und sich auch so von einer gut erzählten Geschichte aus unterschiedlichen Blickpunkten mitreißen lässt, wird mit diesem Film nicht enttäuscht werden.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26. November 2012
„Contagion“ ist alles andere als ein hetzerischer Katastrophen-Film – Steven Soderbergh liefert einen düsteren Viren-Thriller mit beeindruckendem Cast und einer für den Regisseur typischen Inszenierung. Zwar dominiert im Film der Dialog, und im Dialog dominieren Fremdwörter, aber das tut der kühlen Spannung keinen Abbruch.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 30. September 2012
soderbergh schafft es dass man sich objektiv mit der thematik auseinandersetzen kann ohne zu sehr beeinflusst zu werden. ähnlich wie in traffic "macht des kartells" kann man sich seine eigenen gedanken zu dem gesehenen machen......
dafür gibt es von mir 5 sterne.
auch der dezente aber sehr stimmige soundtrack ist hervorzuheben.
die vielen verschiedenen charaktere hätten sicherlich etwas ausführlicher herausgearbeitet werden können aber nichtsdestotrotz vermochte es der film trotzdem
nähe zu schaffen.
nada-
nada-

37 Follower 120 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 6. März 2012
"Contagion" ist so etwas wie ein Aufklärungsvideo über einen Virus namens MEV-1, der in der Welt nach Aufmerksamkeit sucht und SARS und H1N1 das Rampenlicht stehlen möchte. Dabei werden die wichtigsten Eckdaten - vom Auftauchen über das Kennenlernspiel bis zur Herstellung eines Impfstoffes - angeschnitten, was ich als sehr gelungen betrachte. Leider kommt für mich der menschliche Aspekt und die Dramaturgie viel zu kurz, dafür nimmt sich Soderbergh einfach zu wenig Zeit. Schliesslich hat Soderbergh den Film nicht für Viren gemacht. Ich empfehle den Film für den Biologieunterricht und Bloggern. Okay, Letzteres war ein Scherz.
thomas2167
thomas2167

696 Follower 582 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2011
Ein verstörender Katastrophenfilm der etwas langsamen Art... Für Actionfans ist dieser Film absolut nichts - also auch nicht für mich. Es gibt zwar eine sehr grosse vortreffliche Darstellerriege aber dennoch tut sich der Film schwer um überhaupt so richtig in Gang zu kommen... Was auch fehlt ist ein richtiger Höhepunkt , ein Showdown so wie man es gewohnt ist... Der Film ist eben etwas anders wie gehabt - nicht schlecht - aber auch nicht besonders gut... Ich würde ihn unter gehobenen Mittelmaß einordnen und ich mag ihn auch nicht so besonders - mir zu träge , zu langweilig ...
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 16. Dezember 2011
"Contagion"

Spaltender Pharma-Sci-Fi-Werbefilm


Nach der Vogel- und Schweinegrippe taucht ein noch schlimmerer Virus als jemals zuvor auf, der mit seiner hohen Ansteckungsrate dazu neigt, in kürzester Zeit Millionen Menschen zu infizieren. Also versuchen die Wissenschaftler des amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention Dr. Ellis Cheever (Laurence Fishburne), Dr. Erin Mears (Kate Winslet) und Dr. Ally Hextall (Jennifer Ehle) ein Gegenmittel zu finden. Doch der berühmte Blogger Alan Krumwiede ist misstrauisch und vertraut den Machenschaften der staatlichen Gesundheitskontrolle nicht und bloggt seine Recherchen im Internet.

In diesem Film wird nicht nur die bereits existente Spaltung zwischen der hiesigen Presse und den Social Communities sowie den Bloggern aus dem Internet zu vergrößern, sondern letztere als panikverbreitend und nicht vertrauensvoll darzustellen. Wie aus dem Bilderbuch demonstriert der Regisseur in seinem Film die liebevolle und nachsichtige Vorgehensweise der Konzerne im Falle einer Pandemie und wird im besten Licht gezeigt, während der Blogger Krumwiede vielmehr als hinterhältig und panikverbreitend dargestellt wird. Somit entpuppt sich dieser Film trotz der hervorragenden Schauspielbesetzung als höchst manipulativ und wer weiß mit wie vielen Sponsoren dieser Film gedreht wurde. Eifrig wird die Panikmache den Bloggern zugeschoben, dabei zeigt der Epilog des Filmes gleich den nächsten Höllenboten in Form einer Fledermauskrankheit, die nichts besseres zu tun hat, als Schweine zu infizieren und demonstriert überaus deutlich, wer tatsächlich Panik zu verbreiten sucht. Schade, dass sich so manch hervorragender Schauspieler dazu herabgelassen hat, sich für diesen Film herzugeben.

Fazit: Sich nicht beeinflussen lassen und auf den Film verzichten.


Bewertung: 3 von 10 Sternen

(www.matrixseite.de)
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