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Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 27. Oktober 2018
Ach herrje. Aus der Geschichte hätte man etwas was machen können, auch wenn sie ihre Ungereimtheiten hat und aufgrund des Hollywod-typischen Pathos' (wir lassen keinen zurück, Amerikaner schießen nicht zuerst usw.) meist absolut vorhersehbar ist. Die Umsetzung ist dafür absolut grauenhaft. Nicht nur, dass die Computeranimationen schon vor 10 Jahren billig gewesen wären (und Außenaufnahmen von russischen Schiffen waren wohl zu teuer), sondern es wird aus blinder Effekthascherei selbst der letzte Fetzen über Bord geworfen. Ein U-Boot, das mit hoher Geschwindigkeit auf Zentimeter an ner Felswand vorbeirangiert wird. Ein U-Boot, das die ganze Zeit sein Aktivsonar benutzt und somit seine Anwesenheit lauthals in die Welt schreit... aber an Bord soll nicht gesprochen werden, um sich nicht zu verraten. Ein U-Boot, das mal eben 10m überm Meeresgrund ne scharfe Wendung hinlegt, um dem Aufprall zu entgehen. Oder Aussetzer wie "wir steigen aus dem Hafenbecken, rutschen eine 200m lange Wasserrutsche runter... und landen am anderen Ende des selben Hafenbeckens". Oder der Torpedoraum, der eben noch mit Wasser voll lief... und als die Bösen getötet sind, stehen die Seeleute darin nicht mehr im Wasser, sondern haben Zeit zum Jubeln. Nicht zuletzt die lausige Übersetzung: Muss man ernsthaft den englischen Begriff "flank speed" mit "maximale Flankengeschwindigkeit" übersetzen? Im Ergebnis saß ich im Kino und dachte nur immer wieder: Das ist jetzt nicht euer Ernst... Alles in allem schafft es "Hunter Killer", solche Perlen wie "Battleship" nochmal zu unterbieten. Was schade ist, denn mit einer weniger plumpen Umsetzung hätte er wirkich unterhalten können.
Ich gebe anderthalb Sterne deswegen, weil jemand, der sein Hirn abschaltet und sich einfach nur von Explosionen berieseln lassen will, sich durchaus unterhalten fühlen mag.
so ganz kann ich die schlechte filmstarts-kritik nicht nachvollziehen. na klar, amis gegen sowjets, dazu noch alles mit einem status-symbol, einem atomu-boot, da ist natürlich viel pathos dabei und es werden diverse klischees bedient. und ebenfalls klar: natürlich erinnern diverse szenen entweder an "das boot" oder an "jagd auf roter oktober", das geht gar nicht anders wenn sich die hälfte des films in einem u-boot abspielt und ausserdem noch amis gegen russen kämpfen. was will man angesichts der ´vorgänger´ (die o.g. filme) denn anderes erwarten? - - - - - - - - - - - - - hier gibt es spannung von der ersten bis zur letzten minute, aber man muss natürlich wissen, dass man sich hier im grunde genommen auf einen propaganda-film der u.s.-navy einlässt. wer hier etwas komplett neues und innovatives mit philosophischem tiefgang erwartet, hat noch nie einen kriegsfilm mit kriegsschiffen gesehen.