Noch ein Film der Kategorie SCHROTT aus USA. Jeder wird erschossen nur der Entführer ist Unsterblich. Rambo und Godzilla sind eins... Die halbe Stadt wird verwüstet und keine Cops vorhanden, ein zwei Mann Film und ein Kind als Reporterin, wie tief darf Hollywood noch sinken
Es gibt Abende, da will man Filme, von denen man nicht viel erwartet, mal kurz anspielen, dann zügig durchzappen um letztendlich dann doch mal früher ins Bett zu gehen. Und dann..., kommt alles ganz anders! Bei Regisseur Steven C. Miller bin ich eigentlich ziemlich skeptisch, mittlerweile zuviel durchschnittliche B-Ware, garniert in letzter Zeit vor allem mit dem "weichgebügelten" Bruce Willis als Cover-Zugpferd. Der Trailer von "64 Minutes" allerdings gab durchaus Anlass zur Hoffnung und Aaron Eckhardt ist jetzt auch nicht unbedingt die schlechteste Wahl. Und was soll ich euch sagen..., ja.., durchweg (!) spannender Thriller, der handwerklich, schauspielerisch und mit seinem Soundtrack durchaus überzeugen kann. Zum Plot muss man nicht viel sagen, hat reichlich Ecken und Kanten, haben 'se ja alle, aber ein roter Faden ist durchaus zu erkennen. Bin ehrlich gesagt, positiv überrascht worden, die Spannung übertüncht ganz klar die Handlungsschwächen und es gibt sogar den einen oder anderen coolen Spruch. Courtney Eaton als Ava Brooks entwickelt sich mehr und mehr zum Geheimtipp. Fazit: Nicht zuviel erwarten, aber ich glaube schon, dass man die ganze Filmlänge einplanen sollte.