Horror-Geheimtipp heute Abend im TV: Nach diesem Film wollt ihr nicht mehr allein in der Wohnung sein
Tobias Mayer
Tobias Mayer
-Redakteur
Tobias mag das Horrorkino in seiner ganzen blutigen oder unblutigen Vielfalt, von „Nosferatu“ über die Hammer-Filme bis hin zu „Conjuring“.

Heute läuft ein Film im Fernsehen, den unser Autor Tobias Mayer dermaßen gruselig fand, dass ihm plötzlich jedes Geräusch und jede dunkle Ecke seiner Wohnung verdächtig vorkam. Wird es es euch bei „The Autopsy Of Jane Doe“ ebenso ergehen?

The Autopsy Of Jane Doe“ spielt überwiegend in einer Leichenhalle und damit an einem Ort, der sich enorm von meiner Wohnung unterscheidet. Der Horror-Schocker gehört für mich aber zu denjenigen Filmen, die so unheimlich sind, dass meine Wohnung jede Heimeligkeit verliert, sobald der Fernseher aus ist.

„The Autopsy Of Jane Doe“ wird am heutigen 16. Juli 2025 um 23.50 Uhr auf Tele 5 gezeigt. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli um 1.40 Uhr. Zudem steht der FSK-16-Titel nach Ende der ersten Ausstrahlung bis zum 16. August als Gratis-Stream in der Mediathek des Senders zur Verfügung. Darüberhinaus ist er aber auch als Blu-ray, DVD oder kostenpflichtiges Video-on-Demand* erhältlich:

Falls ihr Amazon-Prime-Kund*in sein solltet, könnt ihr den Schocker dort übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den 7-tägigen Gratis-Test des für alle Genre-Fans auch sonst lohnenswerten Home-Of-Horror-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach Ablauf des Probezeitraums 3,99 Euro pro Monat fällig.

Irgendwas stimmt hier nicht!

Der Film hat irrationale Ängste bei mir aktiviert und es war keine gute Idee, ihn alleine zu schauen. Meine Gedanken danach waren: „Sollte ich nicht vorsichtshalber mal in den Schrank schauen?“ und „habe ich in der Küche nicht gerade ein Geräusch gehört?“.

So eine Reaktion passiert nur, wenn mich ein Horrorfilm vor allem durch seine mysteriöse Grundstimmung verstört. Leichenhallen und Leichen haben eh etwas Gruseliges an sich, doch bei „The Autopsy Of Jane Doe“ kommt entscheidend hinzu, dass die Leiche hier ein Geheimnis ist – und mit ihr etwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint.

Austin (Emile Hirsch) und sein Vater Tommy (Brian Cox), die als Gerichtsmediziner arbeiten, müssen die Leiche einer Frau untersuchen, die vollkommen unbekannt ist. Die Fingerabdrücke der Frau sind nirgendwo registriert und man weiß über sie lediglich, dass sie am Tatort eines Verbrechens gefunden wurde.

Es ist eine Sache, wenn ich einen Horrorfilm schaue und weiß, woher genau die Gefahr droht: Michael Myers z. B. mag eine beängstigende, da gesichts- und seelenlose Tötungsmaschine sein, aber immerhin weiß ich in den „Halloween“-Filmen zu jedem Zeitpunkt, von wem die Gefahr ausgeht. Bei „The Autopsy Of Jane Doe“ gibt es keinen Killer, auf den ich zeigen kann. Es gibt – zumindest erst mal – nur das unangenehme, nagende Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt mit der Leiche und dass eine Gefahr von ihr ausgeht.

Mit zunehmender Filmdauer sinkt bei den Gerichtsmedizinern das Vertrauen in die eigene Rationalität, mit der sie der Leiche und den mysteriösen Ereignissen, die sie auslöst, begegnen. Auch darin liegt der besondere Schrecken dieses Films: Zwei wissenschaftlich ausgebildete Männer werden mit einem Fall konfrontiert, der ihre Fähigkeiten übersteigt. Mit Vernunft ist dem Horror in „Jane Doe“ nicht beizukommen. Moment! Was war das gerade für ein Geräusch da auf dem Flur?

Auch nicht ohne verspricht übrigens diese Romanverfilmung zu werden:

Bella Thorne als serienmordender Racheengel: Trailer zum blutig-düsteren Horrorthriller "Saint Clare"

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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