Selbst wenn euch der Name James L. Brooks im ersten Moment vielleicht nichts sagen sollte, haben die allermeisten von euch sicher schon mal eine seiner Arbeiten gesehen. Hat der New Yorker doch brillante Kinowerke wie „Zeit der Zärtlichkeit“, „Nachrichtenfieber“ oder den Jack-Nicholson-Hit „Besser geht‘s nicht“ geschrieben und inszeniert.
All diese Filme waren echte Kassenerfolge und wurden mit reihenweise Preisen überschüttet. Brooks‘ größter Beitrag zur Popkultur ist allerdings wohl der Animationsserien-Dauerbrenner „Die Simpsons“. Zusammen mit Matt Groening und Sam Simon entwickelte er den TV- und Streaming-Lacherfolg und produziert ihn nun schon seit unfassbaren 32 Jahren. Ein Ende ist nicht abzusehen.
Da ist es umso erfreulicher, dass der noch immer viel beschäftigte, mittlerweile 85 Lenze alte Brooks es – immerhin satte 15 Jahre nach seinem letzten Streifen „Woher weißt du, dass es Liebe ist?“ – geschafft hat, mal wieder ein Filmprojekt auf die Beine zu stellen. Und was sollen wir sagen? Der Trailer zu „Ella McCay“ sieht durchaus vielversprechend aus – nicht zuletzt dank seines hochkarätigen Casts.
„Ella McCay“ kommt am 8. Januar 2026 bundesweit in die Kinos.

In der Titelrolle erwartet euch Emma Mackey aus dem Netflix-Hit „Sex Education“. Die wichtigsten Nebenparts bestreiten Oscarpreisträgerin Jamie Lee Curtis („Everything Everywhere All At Once“), Woody Harrelson („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) und Albert Brooks („Drive“).
Darum geht‘s in "Ella McCay"
Die idealistische junge Politikerin Ella McCay (Emma Mackey) ist gerade zur Gouverneurin des US-Bundesstaates avanciert, in dem sie aufwuchs und ihr ganzes Leben verbracht hat. Doch der vermeintliche Traumjob ist kein Zuckerschlecken, wie sie schnell feststellen muss – auch weil ihr Vorgänger und langjähriger Mentor (Albert Brooks) ihr einen ganz schönen Schlamassel hinterlassen hat, den sie nun ausbaden muss.
Erschwerend kommt hinzu, dass ihre chaotische Familie um Ehemann Ryan (Jack Lowden), Bruder Casey (Spike Fearn) und Vater Eddie (Woody Harrelson) alles andere als hilfreich und unterstützend ist. Ella wünscht sich, dass ihre Mutter (Rebecca Hall) noch am Leben wäre. Zum Glück hat sie aber zumindest ihre Tante Helen (Jamie Lee Curtis), ihren Bodyguard und Chauffeur – Statetrooper Nash (Kumail Nanjiani) – sowie die knorrige Sekretärin Estelle (Julie Kavner) an ihrer Seite.
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Ein möglicher Konkurrent für „Ella McCay“ an den US-Kinokassen sowie in der kommenden Awards-Saison ist „Marty Supreme“. Im folgenden Artikel könnt ihr mehr über die ebenfalls topbesetzte Dramedy lesen und euch den Trailer anschauen:
Timothee Chalamet auf Oscar-Kurs: Der erste Trailer zu "Marty Supreme" vom Macher des besten Netflix-Films aller Zeiten ist da