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Joker
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3,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2024
„Planet Terror“ (2007, FSK: 18) ist ein US-amerikanisch-mexikanischer Actionfilm und Thriller von Robert Rodriguez mit einer angenehmen Länge von 105 Minuten. Tarantino selbst bildet ein kleines Highlight als Rolle in diesem Film. Die Schauspielleistung im Allgemeinen ist gut, wobei natürlich eher keine emotionalen oder innigeren Personenkonstellationen entstehen. Die Story ist cool, abgedreht und übertrieben. Anfangs entsteht eine unheimlich tolle Stimmung, die allerdings mit weiterem Verlauf des Films aufgelöst wird. Teilweise kann die sinnfreie, idiotische und willkürliche Handlung anstrengend wirken. Der Film ist originell, hebt sich aber nur schwer von anderen Splatterfilmen ab. Die düsteren Farben und das krisselige Bild, welches über den ganzen Film gesehen etwas langatmig wird, funktionieren wunderbar und unterstützen die Stimmung. Auch die Kameraarbeit ist gut gelungen. Die Gesamtvertonung ist in Ordnung, es fehlt aber geile und passende Filmmusik. Die Qualität wirkt letztlich aber ziemlich billig. Insgesamt ist der Film überdurchschnittlich gelungen. → 5.5 /10
"Planet Terror" bietet mir persönlich an vielen Ecken zu wenig, an anderen dafür zuviel. Ich schätze Robert Rodrguez' Talent und seine Filme "From Dusk til Dawn" und "Sin City". Beim gemeinsam mit Quentin Tarantino belebten Grindhouse-Projekt, hat meines Erachtens Tarantino's Beitrag "Death Proof" die Nase klar vor "Planet Terror". Die Story ist einfach zu uninteressant, so dass sich das Seherlebnis weitgehend auf den Splatter-Fun reduziert und der nutzt sich dann doch relativ zügig ab. Einige nette Einfälle bietet Rodriguez dennoch (Zunge, Suppe anreichen, Maschinengewehrprothese, fehlende Filmrolle). Nichts gegen Trash, der gut funktioniert. Hier ist das leider nur stellenweise der Fall.
Tja, wie soll man einen Film bewerten, dessen erste Hälfte als äußerst gelungen und begeisternd unterhaltsam bezeichnet werden kann, dessen zweite Hälfte den Film aber in die Abgründe einer Zucker & Zucker Produktion zieht? Zum einen haben wir zwar einen aufwendig in Szene gesetzten Zombiespaß, mit vielen Zitaten, einem gut aufgelegtem Cast, viel Gore, viel Blut, sexy Darstellerinnen, coolen Darstellern, eine Menge Action. Auf der anderen Seite verliert der Film in den letzten 40 Minuten dermaßen an Qualität, dass einem fast die Spucke wegbleibt. Von dem versprochenem "Schmuddelfilm" bleibt nur noch ein Gag Festival für das Mainstreampublikum, dass wahrscheinlich gar nicht versteht, wie viel Potential hier auf der Strecke bleibt.
Ich sah die "Planet Terror"-Version aus dem Double Feature "Grindhouse". Diese ist kürzer, nach genauem suchen im Internet stellte sich heraus, dass für Grindhouse unnützliche Szenen rausgeschnitten wurden und die Story recht unverändert bleibt. Deswegen schreibe ich auch eine Kritik hierzu.
Der Film ist typisch im Stil von Robert Rodriguez - blutig, brutal, eklig, trashig. Der Stil vom Film ist genial und macht richtig Spaß. Die Action ist blödsinnig und fetzig, die Figuren skurril und die Dialoge absichtlich so schlecht, dass sie wieder lustig und cool sind. Die Effekte sind zwar trashig, sehen im Gesamtbild allerdings so passend aus, dass diese gut sind. Der Soundtrack ist genial und die Schauspieler auch, mit vielen Auftritten von bekannten Gesichtern wie Bruce Willis, Josh Brolin und Quentin Tarantino.
Fazit: Authentischer, geiler Look, blutig brutal und trashig - ein sehr spaßiger Zombiefilm.
Hier ist er also, der zweite Teil von Tarantinos und Rodriguez „Grindhouse“ Project, in den USA liefen dieser Film und „Death Proof“ in einer Doppelvorstellung, wir hier in Deutschland kriegen die Filme einzeln, aber dafür in Langfassungen. Puh. Für Fans und Insider kann dann schonmal das große Raten und diskutieren über Querverbindungen losgehen: es tauchen einzelne Figuren aus „Death Proof“ auf (Sherrif McGraw der auch schon bei „Kill Bill“und „From Dusk Till Dawn“ dabei war). Aber trotzdem ist es am besten man sieht den Film für sich, als einen Film der wirklich so wirkt als sei er vor 30 Jahern entstanden. Wie schon bei „Death Proof“ ist der Film künstlich auf alt gemacht, das bedeutet ständige Bild und Tonstörungen sind drin wobei das leider etwas übertrieben wird, hier und da nervt es nämlich echt und das Highlight ist das mitten drin eine Filmrolle fehlt und der Film plötzlich um ein vielfaches weitergegangen ist und man hats verpaßt. Aber hey, es geht hier um Billigkino und in dem Punkt erreicht der Film sein ziel: eine grottig billige Story die in plumpe Ekeleffekte und wilde Schießereien und Ballereien ausartet die mich persönlich an alte John Carpenter Filme erinnert, insbesondere durch die Musik – großartig. Die Idee Rose McGowan mit einem Maschinengewehr am Fuß agieren zu lassen ist dann der Höhepunkt des Trashs, aber es fügt sich in diesen Streifen nahtlos perfekt ein. Mit Stars in überraschenden Auftritten (Bruce Willis, „Lost“ Star Naveen Andrews und Alteisen Tom Savini) sowie Rose McGowan so gut wie nie und Neuentdeckung Freddie Rodriguez hat man dann auch eine perfekte Heldentruppe so daß anderthalb gewaltätige, spannende und brüllend komische Fimstunden garantiert sind. Einziger Wehrmutstropfen: das Ende hätte für mich anders aussehen sollen ....
Robert Rodriguez zeigt mit seiner Hommage an den Trasher der 1970er wieder einmal das er coole Sprüche und verrückte Leute in eine Story verpacken kann die wahnwitziger nicht sein könnte. Denn genau darauf will er es ankommen lassen. Das blutige Gemetzel zieht sich durch den ganzen Film, wirkt aber eigentlich zu keinem Zeitpunkt zu widerlich, da es einfach zu unreal erscheint. Dabei hat man dann genügend Zeit sich mit den, doch sehr interessanten, Figuren vertraut zu machen und die kleinen Hinweise auf andere Filme zu erkennen und darüber zu lachen. Wie immer eine gute Zusammenarbeit zwischen Rodriguez und Tarantino.