Na ja, habe diesen jetzt und nochmal den von 1973 gesehen. Atmosphärisch liegen Welten dazwischen. Mann muss diese direkt vergleichen, weil dieser neue Film fast eine Kopie iet. Er wirkt zudem zu glatt, den Gesichtern und Körpern von Hunnam und Malik nimmt man im Verlauf das Leiden und die Verfall ihrer Körper nicht ab. Auch die anderen Gefangenen haben Körper, die im Fitnesstudio geformt wurden. Das gab es alles in den 1930ern noch nicht.spoiler: Die Szene mit den hilfsbereiten Leprakranken fehlt (auch von der Gesellschaft Verstoßene) und aus dem schwulen Mitsträfling, der eben mit dieser Eigenschaft allen drei zum Ausbruch verhilft, wird zu Hetero gemacht, warum? Auch dieser ein doppelt Ausgestoßener. . McQueen als Hautdarsteller im 1973er Film kommt zwar hart aber nicht machomäßig rüber. Der neue Film ist leider nicht zu empfehlen.
Habe mit großer Spannung den Film erwartet.Die Besetzung von Papillon (Hunnam) selber finde ich richtig gut gelungen. Die Besetzung von Dega (Malek) finde ich persönlich solide aber dennoch kommt mir es etwas aufgesetzt vor und auch ist Malek in meinem Augen nicht der richtige dafür.
Der Film an solches ist gut gemacht und auch die Brutalität und die Bedienung im Lager werden gut umgesetzt. Es fehlen mir aber sehr viele kleine bis große Elemente im Film die sein Vorreiter aus den 70er bemerkenswert umsetzte. Der Film lässt sich gut anschauen auch ohne die Erstverfilmung zu kennen. Leider dennoch etwas enttäuschend für mich.
Im Vergleich zum Film mit Dustin Hoffman ein flaches Remake. An die Schauspielerischen Leistungen der damaligen Darsteller kommen Rami Malek und Kollegen nicht heran.
Atmosphärisch dichter Film. Düster und schnörkellos mit schönen Aufnahmen der tropischen Landschaft. Tolle schauspielerische Leistung von Rami Malek, Charlie Hunnam agiert leider etwas eindimensional.