Spencer
Durchschnitts-Wertung
3,2
68 Wertungen

14 User-Kritiken

5
6 Kritiken
4
4 Kritiken
3
0 Kritik
2
3 Kritiken
1
1 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Erreur : review introuvable ou mal formée.
Erreur : review introuvable ou mal formée.
Erreur : review introuvable ou mal formée.
Erreur : review introuvable ou mal formée.
PostalDude
PostalDude

1.012 Follower 1.056 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 31. März 2025
Überraschend stark! Hatte nix erwartet und dafür einiges bekommen!

Kristen Stewart spielt richtig stark und überzeugend als Lady Di! Sie hat sich mittlerweile frei geschwommen aus ihrer "Twilightklemme" & sie zeigt endlich, was sie kann!

Die anderen Darsteller sind auch sehr gut gecastet & spielen überzeugend.

Die Story ist erfunden, aber sie hätte so passieren können...

Starke Kulissen & Kleidung, die 90er sind gut dargestellt - auch wenn der ganze Film nur an den 3 Weihnachtstagen auf dem Anwesen spielt, es ist nie langweilig!
aufder LAUer_11
aufder LAUer_11

6 Follower 99 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. August 2022
erst mal ist er sehr schön gefilmt. Es ist etwas sehr gutes, wenn ein Film viele Fragen stellt, aber kaum Antworten gibt so wie hier. Auf jeden Fall auch sehr cool, wie man diesen intensiven Blick auf dieses eine Wochenende bekommt, mitten ins geschehen reingeworfen wird und nicht viel drum rum erzählt wird.
Der Film ist sehr wohl auch differenziert obwohl wir natürlich ganz klar Dianas Perspektive am besten kennenlernen
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 7. Juli 2022
Ich musste mittendrin abbrechen, weil dieser Film meiner Meinung nach, einer der schlechtesten Filme überhaupt ist. Sogar Lady Di würde vermutlich den Kopf schütteln, da sie als absoluter Psycho dargestellt wird.
Bei "Jackie" war es auch schon teilweise anstrengend und nervig.
Also, auch wenn man das Leid dieser Frauen darstellen will, muss man nicht in die tiefste Psychokiste greifen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 20. März 2022
SPENCER
By Pablo Larraín

Ein Film über Diana. Eine Entscheidung zuerst: der Film zeigt nur drei Tage des Weihnachten 1991. Man rollt somit nicht die ganze Geschichte auf. Dennoch lässt sich alles in diesem Film erkennen. Kristen Stewart gibt eine unglaubliche Performance. Man sieht ihre unruhigen Blicke, dieser Wille auszubrechen. Man spürt, wie sehr Diana in dieser Welt gefangen ist. Kristen Stewart spielt diese Diana einfach Oscarreif und trägt den ganzen Film. Jeder einzelne Blick hat eine unglaubliche Wirkung. Dieser Film bracht kein großes Drumherum. Diese Figur Diana bildet das Center. Ihr liebevoller Umgang mit ihren Kindern und ihr Leiden.

Die Bilder sind großartig. Tolle Setbilder, tolle Kostüme. Aber eben vorwiegend eine atemberaubende Darstellung. Der Film wird auch immer wieder von tollem Sound unterstützt. Es gibt viele kunstvolle Szenen, wie das Tanzen von Diana oder ihr Rennen. Alles mit dieser Ruhe, die durch die Darstellungen möglich ist. Stewart, räum alle Preise ab und noch viel mehr. Das ist eine Performance für die Ewigkeit.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

917 Follower 942 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 20. Januar 2022
WER ZU SPÄT KOMMT, DEN STRAFT DER ADEL
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als Lady Diana ihren tödlichen Unfall erlitten hat. Es war Sommer, genauer gesagt Ende August, und das erste, was mich damals an diesem Ferientag geweckt hat, war der Anruf eines Freundes in aller Herrgottsfrüh. Die Princess of Wales sei tot – wie bitte, was?

Von da an wurde der Star der Gossips und Klatschzeitungen zum Mythos, der Presse und Paparazzi in ihrer Gier nach Sensation auf traurigem Posten zurückließ – und nicht nur die. Auch den ganzen britischen Adel, all die Königshäuser und das traditionelle Gemurks an Hofzeremoniell und stocksteifen Tagesriten. Lady Diana Spencer bekam Elton Johns Lied für Marylin Monroe und die Ewigkeitskarte in den Erinnerungen der Menschen. Damit können die übrigen Windsors nicht mithalten. So sehr in die Geschichte wird wohl niemand von ihnen eingehen. Naja, vielleicht die Queen herself, aber zumindest auf Platz 2. Da wird sie not amused sein, weil sie ja schließlich gewusst hat, was sich als Queen gehört – Lady Di wusste das anscheinend nicht. Oder wollte es nicht wissen. Lady Di war anders. So wie Kaiserin Sisi. Nonkonformistin und Rebellin, offen fürs Volk und willig, sich schmutzig zu machen. Diese Bodenhaftung, der gewaltsame Tod und generell ihre Ausstrahlung ergeben, überspitzt gesagt, einen Engel auf Erden. Allerdings bleibt dieser unglücklich, wie der von Wim Wenders in Himmel über Berlin.

Pablo Larrain hat diese Exorbitanz fasziniert. So, wie ihn auch Jackie Kennedy fasziniert hat und dafür Natalie Portman durch die Gänge des Weißen Hauses hat schreiten lassen. Jetzt, im Film Spencer, läuft, spukt und tanzt die hochgeschossene Blondine durch die Gänge von Sandringham House, an den Weihnachtstagen des Jahres 1991. Diana war da längst das Problemkind der Familie, die Ehe mit Prinz Charles nur noch am Papier, Kontrahentin Camilla, wenn auch nicht physisch präsent, immer allgegenwärtig. Die Familie: stocksteif und repräsentativ, gefangen in ihren königlichen Pflichten und traktiert durch die Tradition, gerade zur schönsten Zeit des Jahres. Einziger Lichtblick: Dianas Kinder. Und die Kammerzofe Maggie. Was geht da in Diana vor, wollen Larrain und Drehbuchautor Steven Knight wissen. Was treibt sie an, was macht ihr Angst und womit hadert sie? Was bringt sie zum Lächeln und was lässt sie rebellieren?

Wer glaubt, dass Diana schon genug in den Medien durchseziert und beleuchtet wurde, hat so etwas wie Spencer noch nicht gesehen. Larrains Film ist anders, unorthodox und assoziativ. Und daher wohl einer der erstaunlichsten Filme der letzten Zeit. Larrain und Steven Knight (u. a. No Turning Back) dürften sich im Vorfeld komplett aufeinander eingestimmt haben. Und nicht nur das. Jonny Greenwoods jazziger Score zum Film und Claire Mathons impressionistische Kamera sind die anderen beiden Komponenten, die das Psychogramm einer ausgegrenzten Frau zur Vollendung bringen. Dabei bildet der Film keineswegs nur Fakten ab, sondern wagt den Schritt in die freie Interpretation einer inneren Regung. Die Königsfamilie selbst: weder gut noch böse, in der eigenen kalten Einsamkeit einer ewigen Agenda einzementiert, wie Skulpturen im Schlosspark. Dazwischen windet sich Kristen Stewart als phänomenale Inkarnation einer Legende und scheint ihr Vorbild bis ins kleinste mimische Detail studiert zu haben. Spätestens jetzt wird die ehemalige Twilight-Bella wohl niemals mehr unterschätzt werden. Ihr Spiel ist offen und dem Publikum zugänglich, und zwar so sehr einladend, dass man selbst fast schon aus Anstand einen Schritt zurücktreten möchte. Doch bei Diana wäre das nicht notwendig, Diana alias Stewart (und umgekehrt) legt den Arm um den Betrachter und will ihm alles zeigen. All das Innere und das falsche Äußere, geschmückt mit Kostümen zu jeder Tages- und Nachtzeit, die sie zwar als stilvolle Modeikone ins ausgewaschene Licht des Tages setzen, die Diana aber so zeigen, wie sie nicht ist.

Diese Diskrepanz macht den Film spannend und aufwühlend. Von den ersten Minuten an, wenn Stewart sich auf dem Weg ins Schloss verfährt, nachdem dort das Militär seine Feiertagspflicht erfüllt hat, wird klar, dass dieser kunstvoll bebilderte Film etwas ganz Besonderes darstellt: eine innige Komposition aus majestätischen Zwängen und wilder Katharsis.
____________________________________________________
Mehr Reviews und Analysen gibt's auf filmgenuss.com!
beco
beco

77 Follower 404 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2022
Definitiv „not my cup of tea”!
Wer Kirsten Stuart über fast zwei Stunden leiden sehen möchte, wer seine (Vor)Urteile über ein unzeitgemäßes, überholtes, in Tradition gefangenes britischen Königshaus bestätigt sehen will, mag hier richtig sein, allen anderen sei abgeraten.
Da die Entwicklung, die zu diesem Weihnachten in der königlichen Familie führt, in dem Film kein Thema ist, steht man dem Leiden der Lady Di einigermaßen leidenschaftslos gegenüber, Mitgefühl will sich (bei mir) nicht wirklich einstellen.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme