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Thomas Z.
134 Follower 621 Kritiken User folgen
4,5
Veröffentlicht am 23. September 2024
"From Dusk 'til Dawn" und "Million Dollar Baby" haben eine große Gemeinsamkeit: Den wohl krassesten Genrewechsel in der Filmgeschichte. Wo erstgenannter als Road Movie beginnt und ziemlich unvermittelt in einen Vampier-Zombie-Schocker mutiert, hat ""Million Dollar Baby" eine Boxerkarriere zum Inhalt, die sich ebenso unvermittelt in ein handfestes Drama verwandelt. Das ist derart intensiv inszeniert und auch gespielt, dass es sehr berührt und den Zuschauer glaubhaft abholt. Clint Eastwood und Morgan Freeman, insbesondere aber die großartige Hilary Swank glänzen mit ungemein intensiven Performances, teilweise auch durch kalkulierte Zurückgenommenheit. Neben "Gran Torino" außerdem Clint Eastwood's beste Regieleistung. Der Mann ist einfach groß!
Wenn 5*angebracht sind, dann bei diesem Meisterwerk! Dabei birgt die Story wenig Überraschungen. Aber Cast und Umsetzung sind derart überzeugend bzw fesselnd, dass es einen förmlich aufsaugt. So geht ganz großes Kino!
Clint Eastwoods lakonisch erzählte Geschichte beginnt als genretypischer Boxerfilm, wird aber im letzten Drittel zum ergreifenden Drama. Für Film, Regie, Hilary Swank und Morgan Freeman gab's den Oscar.
Bei dem berührenden und unerwarteten letzten Viertel des Films erscheint es nahezu ärgerlich, dass die ersten drei Viertel viel zu klischeehaft geraten ist. Die Storyline bis dahin ist vorhersehbar und vor allem die Nebenfiguren zu schablonenhaft und unangenehm undifferenziert gestaltet. Der zu Beginn mürrische Coach trainiert - zunächst natürlich widerwillig - eine Außenseiterfigur, die sich (überraschend) schnell hocharbeitet und einen Sieg nach dem anderen einfährt, bis es schließlich zum großen Kampf gegen die ultimative Gegnerin kommt (die so undifferenziert böse ist, dass es selbst für einen "Rocky"-Film zu klischeehaft wäre). Die Kämpfe sind zwar hart, aber nicht außergewöhnlich inszeniert (Da war z.B. "Warrior" um einiges mitreißender) und man scheint alles schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Die für C.Eastwood typische, langsame Erzählweise weiß zwar zu überzeugen und das letzte Viertel ist tatsächlich berührend, da durch eine überraschende Wendung ein für einen Sportfilm ungewöhnlicher Aspekt angesprochen wird, aber auch hier hätte man mit besseren Dialogen und ausgefeilteren Nebenfiguren deutlich mehr herausholen können. Tatsächlich würde die Wertung zum Film noch schlechter ausfallen, wäre da nicht die großartige Besetzung der Hauptfiguren, die ihren Figuren allesamt Leben einhauchen und die genannten Schwächen des Films größtenteils übertünchen.
Fazit: Aufgrund der 4 Oscar®-Auszeichnungen und des vielen Lobs für mich persönlich enttäuschender Film mit zu vielen Klischees und undifferenzierten Nebenfiguren - aufgrund des Endes und der tollen drei Hauptdarsteller aber dennoch sehenswert.
Ob es nötig war dass der Film bei der Oscarverleihung 2005 so dermaßen dick abgeräumt hat kann man so oder so sehen, schlecht ist er in keinem Falle. Der Regieoscar für den alten Clint ist voll ok, vor allem aber der für die wie immer famose Hilary Swank die sich als rüde Ghettokämpferin mit purer Willenskraft nach vorne und nach oben kämpft. Der Film hat zwar das ein oder andere Klischee, schafft es aber auf grandiose Weise dass man die Figuren gerne hat, fiebert mit und freut sich wenn Maggie nach und nach erfolgreicher wird. Dann aber, in der letzten Dreiviertelstunde ist mit der Boxergeschichte von einer Sekunde auf die andere Schluss und der Film schlägt einen Bogen ein zu einem unglaublich traurigen und schmerzhaften Drama dass in einem tränenreichen Finale endet - auch dieser Teil ist grandios gespielt und herzergreifend inszeniert, nur ist es als hätte man plötzlich einen völlig anderen Film vor Augen. Trotzdem, auch diese rabiate Wendung ergänzt sich mit dem Rest zu einem leicht überlangen, aber bewegenden und dramatischen Film voller Gefühl der wieder einmal die Frage aufwirft: ist Clint Eastwood ein besserer Schauspieler oder Regisseur? In beiden ist er nämlich geradezu unschlagbar!
Fazit: Leicht klischeehafte, aber toll gespielte Boxerstory voller Gefühl die leider zum Ende hin in ein brutales, knüppelhartes Drama kippt - trotzdem tragisch und bewegend!
Dramatik pur. Es hat mich erlich gesagt etwas Überwindung gekostet den Film anzuschauen da ich kein Großer Box Fan bin und Sport filme auch nicht unbedingt mag. Aber das ist ein Meisterwerk. Ein so schöner und Trauriger aber auch realistischer Blick auf jemanden der nichts hat etwas bekommt und es wieder verliert. Auch ist die Vater Tochter Beziehung der Protagonist ergreifend. Die Figuren stimmen einfach und die Einstellungen sind auch Perfekt gewählt. Über Schauspielerische Leistungen muss mann bei diesem Cast eh nicht reden. Überzeugendes Drama das ein Wirklich schöner Film ist.