Von diesem Film von „Napoleon“-Regisseur Ridley Scott war die Autorin dieses Artikels damals dermaßen begeistert, dass sie gleich zweimal ins Kino ging – und das wollte schon etwas heißen, war dies schließlich noch zu ihrer Zeit als Taschengeld-Empfängerin! Heute sitzt Annemarie in der FILMSTARTS-Redaktion, hat natürlich auch „Gladiator 2“ geschaut, war davon aber ziemlich enttäuscht - und kann jedem und jeder nur empfehlen, sich lieber „Gladiator“ anzuschauen, ob zum ersten oder wiederholten Male!
Wer dafür sein Streaming-Abo nutzen will: Bei Netflix ist das Abenteuer-Epos, mit dem Scott einfach mal das seit Jahrzehnten totgesagte Sandalenfilm-Genre wiederbelebte und dafür direkt fünf Oscars absahnte, jetzt wieder im Abo enthalten.
"Gladiator" ist eines der besten Historien-Abenteuer aller Zeiten
Wem das Argument nicht reicht, dass „Gladiator“ mit hervorragenden 4,5 von 5 Sternen in der FILMSTARTS-Kritik und mit dem Oscargewinn als Bester Film 2001 sowieso auf die Watchlist jedes Film-Fans und insbesondere jedes Historienfilm-Fans gehören sollte, den überzeugt vielleicht die Stimme der Zuschauer*innen selbst:
Denn laut der FILMSTARTS-Community ist „Gladiator“ mit durchschnittlich 4,497 von 5 Sternen das beste Historien-Abenteuer aller Zeiten – zusammen mit „Braveheart“ übrigens, und sich Platz 1 mit Mel Gibsons Meisterwerk zu teilen, ist beileibe nichts, wofür man sich schämen muss. So viele Lorbeeren machen deutlich: „Gladiator“ ist wirklich ein Muss für alle, die es generell lieben, in Filmen und Serien in historische Epochen abzutauchen, sei es nun ins alte Rom, ins antike Griechenland oder ins viktorianische London, und deren Herz dabei besonders für Monumentalfilme schlägt.
4,49 von 5 Sternen! Das ist das beste Historien-Abenteuer aller Zeiten – laut den deutschen ZuschauernAction trifft auf Drama
Wenn man dann noch ein Faible für Action mitbringt, ist man bei „Gladiator“ natürlich goldrichtig – wobei die Schlachten und die grandiose choreographierten Kämpfe in der Arena eigentlich nur die Kirsche auf der Torte sind.
Die Torte selbst, das ist das Charakter-Drama shakespearschen Ausmaßes, das sich rund um die Figuren von Maximus (Russell Crowe), Commodus (Joaquin Phoenix) und Lucilla (Connie Nielsen) entspinnt. Mega-pathetisch, ja, keine Frage – aber eben auch packend, monumental und fantastisch bebildert. Und wir schauen hier schließlich keine Doku, sondern eben einen Spielfilm, der bei der Dramaturgie auch ruhig mal eine Schippe drauflegen darf, wenn das so effizient geschieht wie hier.
In der „Gladiator“-Fortsetzung mussten wir dann leider (und natürlich auch ziemlich offensichtlich) auf Russell Crowe verzichten, dafür saß aber wieder Ridley Scott auf dem Regiestuhl. Mit dabei sind u. a. Paul Mescal, Pedro Pascal, Denzel Washington und auch wieder Connie Nielsen – und auch einige Tiere, mit denen es durchaus brutale Szenen gibt...:
Sogar für Ridley Scott zu krass: Diese Tierszene musste für "Gladiator 2" entschärft werdenDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.