Heute kennt man Neil Marshall vor allem für seinen meisterhaften Höhlen-Horrorfilm „The Descent - Abgrund des Grauens“, seinen apokalyptischen Action-Reißer „Doomsday - Tag der Rache“ sowie als Filmemacher, der für Serien wie „Westworld“, „Game Of Thrones“ und „Hannibal“ auf dem Regiestuhl Platz nahm. Doch vor über 20 Jahren kannte den Engländer kaum jemand – bis er 2003 sein von jetzt auf gleich gefeiertes Regiedebüt hinlegte, das bis heute Kultstatus genießt: „Dog Soldiers“ – ein ebenso brachialer und blutiger wie auch spaßiger Mix aus Horror, Action und Creature Feature.
Gerade einmal 2,3 Millionen Pfund verschlang die Produktion des kurzweiligen Genre-Mash-ups. Doch mit einem atmosphärischen Setting, grandiosen Kostümen und Spezialeffekten sowie einem gewissen Hang zu Irrsinn und Spektakel schuf Marshall nicht nur einen einzigartigen Reißer, der die Fachpresse überzeugen konnte, sondern vor allem einen originellen Genre-Spaß, der von Fans auch heute noch gefeiert wird. Und genau deshalb sind die neuesten Nachrichten zum Film auch so erfreulich: Denn „Dog Soldiers“ könnt ihr ab sofort gratis sowie ganz ohne Prime-Abo bei Amazon streamen:
Darüber hinaus habt ihr mittlerweile die Möglichkeit, euch den Film physisch sogar in 4K nach Hause zu holen. Als Limited Edition im Steelbook*. Das exklusive Sammlerstück enthält als Bonus zudem auch noch Audiokommentare, Dokumentationen, ein Making-of, entfernte Szenen, Interviews, ein Behind-the-Scenes-Featurette und mehr an Bord. Sammler mit einer Schwäche für edle Editionen dürfen sich zudem über ein brandneues (und ziemlich stylisches) Design freuen, welches das Steelbook ziert.
"Dog Soldiers": Ein Muss für Werwolf-Fans!
Darum geht's: Eine Gruppe von Soldaten soll in den Highlands an einer Kampfübung teilnehmen und gegen eine Spezialeinheit antreten – und sieht sich schon bald mit einer weit größeren Herausforderung konfrontiert. Denn die meisten ihrer Gegner scheinen bereits auf brutale Art und Weise hingerichtet worden zu sein. Die Wahrheit liegt tief vergraben in den wirren Worten, die der einzige Überlebende (Liam Cunningham) vor sich hin stammelt. Demzufolge soll eine gewaltige Bestie für das Blutbad verantwortlich sein...
Während wir keine FILMSTARTS-Kritik zu „Dog Soldiers“ haben, kann der Autor dieses Artikels Genre-Fans mit einer gewissen Schwäche für Pulp durchaus eine Empfehlung aussprechen. Die Figuren, ihre Sprüche und der Plot an sich mögen hier und da zwischen „nicht mehr ganz zeitgemäß“ und „für so einen Film ausreichend“ sein, doch wenn es in „Dog Soldiers“ zur Sache geht, fetzt das ganz gewaltig – und zwar auch heute noch. Gerade gegen Ende. Denn Neil Marshall vermengte bereits bei seinem Erstling jene Elemente, auf die er seitdem immer wieder schwört, mal für sich genommen und mal als Mix: blutigen Horror und kompromisslose Action.
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Erleben wir eine Wiedergeburt der klassischen Kino-Monster? Zum Kinostart von "Wolf Man" sprechen wir mit Julia Garner & Chris Abbott*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.