Diese Hollywood-Legende ist laut Anthony Hopkins "der größte Regisseur": Leider konnte er nie mit ihm zusammenarbeiten
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Anthony Hopkins hat mit zahlreichen legendären Regisseuren gedreht – nur mit dem in seinen Augen größten nicht. Um wen es geht, erfahrt ihr hier.

Universal Pictures

Anthony Hopkins ist ohne Zweifel eine lebende Schauspiellegende – schließlich steht der 87-Jährige bereits seit über 60 (!) Jahren auf der Bühne und vor der Kamera. Zwei Mal konnte er dabei den Oscar als Bester Hauptdarsteller mit nach Hause nehmen, für seine ikonische Darstellung des Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“ (die in dem Thriller-Meisterwerk übrigens gerade einmal 16 Minuten einnimmt!) sowie für sein laut FILMSTARTS-Kritik „sensationelles Spiel“ im Demenz-Drama „The Father“.

Natürlich hat Hopkins in seiner langen Karriere auch mit zahlreichen Regie-Größen zusammengearbeitet. Eine kleine Auswahl: Robert Wise („Audrey Rose“), Richard Attenborough („Die Brücke von Arnheim“), David Lynch („Der Elefantenmensch“), Michael Cimino („24 Stunden in seiner Gewalt“), Francis Ford Coppola („Bram Stoker's Dracula“), Oliver Stone („Nixon“) und Steven Spielberg („Amistad“).

Doch keiner der genannten Filmmacher ist für Anthony Hopkins der größte Regisseur aller Zeiten. Diese Ehre gebührt einem anderen Meister: Elia Kazan („Wilder Strom“). Leider hatte Hopkins nie die Gelegenheit, mit ihm zu drehen, was sicher der Tatsache geschuldet war, dass Kazan im Jahr 1976 seinen letzten Film drehte („Der letzte Tycoon“ mit Robert De Niro) – zu einem Zeitpunkt, an dem die Karriere des „Wiedersehen in Howards End“-Stars gerade erst dabei war, Fahrt aufzunehmen.

Anthony Hopkins schwärmt von Elia Kazan

In einem Interview mit The Purple Diaries ging es zunächst um Hollywood-Ikone Bette Davis, deren Performance in „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ für Hopkins „ungeheuerlich“ war – allenfalls zu vergleichen mit Marlon Brando, der insgesamt drei Filme mit Elia Kazan gedreht hat („Endstation Sehnsucht“, „Viva Zapata!“ und „Die Faust im Nacken“, der ihm seinen ersten Oscar einbrachte).

Nachdem der Interviewer Brandos Arbeit mit Elia Kazan als eine der „besten Schauspielleistungen aller Zeiten“ bezeichnet hat, pflichtete Hopkins ihm sofort bei: „Ich glaube, Kazan ist wahrscheinlich der größte Regisseur“, so der „Hitchcock“-Darsteller. „Kazan ließ [seine Schauspieler] viel improvisieren. Man sieht, was er mit Brando und James Dean gemacht hat. In [‚Jenseits von Eden‘] hat er Erstaunliches mit Dean erreicht.“

Marlon Brando wurde allerdings auch einmal scharf von Anthony Hopkins kritisiert – für seine Leistung in einem Kriegsfilm. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

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