Irgendwo zwischen Clint Eastwood und „Yellowstone“-Mastermind Taylor Sheridan ist Kevin Costner eine der prägenden Figuren des modernen Western, der das Genre als Schauspieler wie auch als Regisseur in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend prägte – und sich nun anschickt, das vielleicht monumentalste Western-Epos der Kinogeschichte auf die Beine zu stellen. Leider belegte er damit aber zunächst einmal, was ein allseits bekanntes Sprichwort seit jeher predigt: Aller Anfang ist schwer.
Mit „Horizon“ startete im vergangenen August das erste Kapitel einer auf vier Filme angelegten Saga in den Kinos, in der die Eroberung des Wilden Westens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erzählt wird. Ob das Ganze aber auch gelungen ist und zudem auch Lust auf mehr macht? Die Antwort gibt es ab sofort erstmals im Streaming-Abo – und zwar bei Amazon Prime Video:
Wir aber sind uns ziemlich sicher: Spätestens jetzt dürften viele Menschen, die es nicht ins Kino geschafft haben, den Ausnahmefilm nachholen – und die Gelegenheit nutzen, das 180-minütige Mammutwerk zuhause zu erleben, wo sie sich zwischendrin vielleicht auch mal kurz die Beine vertreten können. Solltet ihr das außergewöhnliche Leinwanderlebnis verpasst haben, können wir jedenfalls nur dazu raten, es nun wenigstens im Heimkino nachzuholen – auch wenn die Prärie auf dem TV-Bildschirm ein Stück weit weniger endlos scheint...
Unbedingt hörenswert: Die „Horizon“-Folge unseres Podcasts Leinwandliebe, in der wir in den Wilden Westen abtauchen und den Startschuss für eine der epischsten Kinosagen der Gegenwart genau unter die Lupe nehmen:
"Horizon": Der erste große Schritt zum ultimativen Western-Epos
Das Jahr 1861: Amerika steht vor einem Bürgerkrieg. Auch wenn die Apachen ihr Land mit aller Kraft zu verteidigen versuchen und in der Vergangenheit bereits zahlreiche Angriffe brutal abwehrten, von Leuten, die ihnen ihr Hab und Gut streitig machen wollten, kommen immer mehr Menschen in die Region, die einst die ihre war.
Doch nicht nur die Fronten des bevorstehenden Krieges verhärten sich. Auch unter den hoffnungsvollen Siedlern, die in Scharen auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind und schließlich in der Stadt Horizon landen, die eigentlich noch gar keine ist, entfachen zunehmend Konflikte…

Für FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen ist das Eröffnungskapitel von „Horizon“, in dem euch neben Costner übrigens auch „Avatar“-Star Sam Worthington und „Avatar“-Fiesling Giovanni Ribisi, der Western-erfahrene Danny Huston („Yellowstone“) und Sienna Miller („American Sniper“) sowie Jena Malone („Sucker Punch“) erwarten, nicht weniger als „der erste Schritt zum ultimativen Western-Epos“. In seiner Kritik ist er deswegen auch voll des Lobes – und vergibt am Ende herausragende 4,5 Sterne. Sein Fazit:
Der wohl effektivste Appetithappen der Kinogeschichte! Nicht nur gehen die 180 Minuten viel zu schnell vorbei – man kann anschließend auch gar nicht mehr abwarten, was da in den ausstehenden neun (!) Stunden noch alles auf uns zukommen mag. Kevin Costner ist nach dem ersten Teil jedenfalls voll auf Kurs, mit der „Horizon“-Tetralogie das ultimative Western-Epos zu erschaffen.
„Horizon 2“ soll nun übrigens am 3. April 2025 in den deutschen Kinos starten. Auch wenn ihm mit der Eroberung des Westens die Eroberung der Kinocharts bislang nicht gelungen ist, hält Kevin Costner weiter an seinem großen Traum fest, die Saga wie geplant bis zum Ende durchzuziehen. Wie sehr ihm das Projekt am Herzen liegt, zeigte sich an seinen Äußerungen vor einigen Monaten:
"Ich weiß nicht, wie ich Teil 3 drehen kann, aber ich werde ihn drehen": Nach dem "Horizon"-Misserfolg kämpft Kevin Costner verzweifelt um sein Western-Epos*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.