Mit den ersten beiden „Venom“-Filmen konnte Sonys hauseigenes Filmuniversum rund um Bösewichte/Antihelden und Nebenfiguren aus dem „Spider-Man“-Kosmos (das später Sony’s Spider-Man Universe, kurz SSU, getauft wurde) einen erfolgreichen Einstand hinlegen. Nach deren Gesamteinnahmen von beachtlichen 1,35 Milliarden Dollar brachte jedoch schon Film Nr. 3 das SSU ins Straucheln: „Morbius“ mit Jared Leto als Marvel-Vampir wurde von der Kritik weithin verrissen, konnte aber zumindest noch etwas mehr als das Doppelte seines 80-Millionen-Dollar-Budgets an den Kinokassen einspielen (wenn auch viel weniger als die „Venom“-Abenteuer).
Unterboten wurde das allerdings zwei Jahre später noch durch „Madame Web“, der nach noch mieseren Pressestimmen (bei FILMSTARTS ernteten beide Filme schwache 2 von 5 Sternen) nur gerade so seine Produktionskosten wieder einspielen konnte und so zu einem waschechten Flop wurde. Selbst viele eingefleischte Marvel-Fans machten um den Film einen Bogen. Doch alle, denen das Geld für ein Kinoticket zu schade war und den Comic-Actioner bei seinem jüngst zu Ende gegangenen Gastspiel auf Netflix verpasst haben, bekommen nun die optimale Gelegenheit, ihn in einem anderen Streaming-Abo nachzuholen:
„Madame Web“ ist ab dem heutigen 18. April 2025 beim Sky-Streamingdienst WOW verfügbar:
Darum geht's in "Madame Web"
Die Krankenwagenfahrerin Cassandra Webb (Dakota Johnson) entwickelt nach einer Nahtoderfahrung plötzlich besondere Kräfte. Immer wieder hat sie kurze Visionen von der Zukunft, die dann tatsächlich eintreten. So sieht sie eines Tages in der Bahn vorher, wie ein Mann mit spinnenartigen Superkräften (Tahar Rahim) drei Teenagerinnen (Celeste O'Connor, Isabela Merced und Sydney Sweeney) tötet.
Cassandra gelingt es gerade so, das Trio zu retten. Während sie herauszufinden versucht, warum es der Fremde gerade auf diese Mädchen abgesehen hat, muss die überzeugte Einzelgängerin lernen, Verantwortung für ihre neuen Schützlinge zu übernehmen, die aus gutem Grund verängstigt sind...
Und wer übrigens geglaubt hat, dass mit „Madame Web“ der finanzielle Tiefpunkt des SSU erreicht wurde, wurde Ende 2024 durch „Kraven The Hunter“ eines Besseren belehrt. Mehr dazu, wie damit wohl der letzte Sargnägel in Sonys Marvel-Universum geschlagen wurde, könnt ihr hier nachlesen:
Fast 800 Millionen Dollar (!) weniger als "Venom": "Kraven The Hunter" steht jetzt als einer der größten Superhelden-Flops fest – und das hat KonsequenzenDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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