Vor 27 Jahren trat er in einer der besten Serien aller Zeiten auf, heute ist er ein Megastar: Habt ihr ihn erkannt?
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Wer 1998 die siebte Folge einer legendären Gangsterserie schaute, hat sicher nicht geahnt, dass darin ein zukünftiger Megastar seinen allerersten Auftritt hinlegt. Hier erfahrt ihr, um wen es geht!

HBO

Blood & Sinners“ ist vermutlich DER Überraschungshit des bisherigen Kinojahres. Schließlich ist der musikalische Vampir-Horror nicht nur ziemlich ambitioniert, er steht aktuell auch auf Platz 5 der bislang umsatzstärksten Filme des Jahres – und ist damit ein weiterer Eintrag in die mittlerweile zwölf Jahre umfassende Erfolgsgeschichte von Schauspieler Michael B. Jordan und Regisseur Ryan Coogler.

Begonnen hat ihre Zusammenarbeit im Jahr 2013 mit dem Tatsachendrama „Nächster Halt Fruitvale Station“, bevor sie zwei Jahre später erneut gemeinsame Sache machten – für „Creed“, das erste Spin-off zur „Rocky“-Saga, das selbst eine erfolgreiche Kinoreihe nach sich zog. Bis dato spielte Michael B. Jordan den Nachwuchsboxer und späteren Champion Adonis Creed drei Mal. Zudem trat er in Cooglers Marvel-Blockbuster „Black Panther“ (2018) als N'Jadaka alias Erik Killmonger auf, dem Widersacher des Titelhelden.

Doch was hat Jordan eigentlich gemacht, bevor er Ryan Coogler kennenlernte – und mit dessen Hilfe nach und nach zum absoluten Megastar aufgestiegen ist? Tatsächlich suchte der gebürtige Kalifornier schon im jungen Alter das Rampenlicht. So war er beispielsweise eines der Werbegesichter des mittlerweile insolventen Spielzeughändlers Toys R Us.

In diesem Serien-Meilenstein hatte Michael B. Jordan seinen ersten Auftritt

Nur kurze Zeit später – im Alter von etwa elf Jahren – hatte Jordan dann auch seinen allerersten Auftritt in einer Fernsehserie. Und zwar nicht in irgendeiner: Die Debütrolle des heute 38-Jährigen kann man in der siebten Episode der ersten Staffel von „Die Sopranos“ bewundern! Das Gangsterepos mit James Gandolfini hat es zwar nicht unter die zehn besten Serien basierend auf den Bewertungen der FILMSTARTS-Community geschafft, dafür handelt es sich bei „Die Sopranos“ mit einer sensationellen Durchschnittswertung von 9,2 von 10 Sternen um die neuntbeste Serie aller Zeiten laut den Usern der Film- und Serienplattform IMDb.

Die Sopranos
Die Sopranos
Starttermin 1999-01-10
Serie: Die Sopranos
Mit James Gandolfini, Edie Falco, Lorraine Bracco
User-Wertung
4,3
Im Stream

Jordan ist in einer Rückblende zu sehen, die sich um die Kindheit von Anthony „Tony“ Soprano dreht. Darin steigt der kleine Tony aus einem Bus und wirft ein Stück Papier auf die Straße. Hinter ihm gehen drei Jungs her, von denen der mittlere, gespielt von Michael B. Jordan, ihn dazu auffordert, den Müll aufzuheben. Hier könnt ihr euch die Szene anschauen:

Der „Fantastic Four“-Darsteller taucht nur für wenige Sekunden auf, trotzdem kann wahrlich nicht jeder Schauspieler behaupten, seine Karriere in einem absoluten TV-Meilenstein begonnen zu haben. Zudem wirkte Jordan nur vier Jahre später auch noch in der laut IMDb-Nutzer*innen sechstbesten Serie aller Zeiten mit – „The Wire“! Und diesmal bekam er weitaus mehr Screentime: Als junger Drogendealer Wallace war er in zwölf Folgen des HBO-Hits zu sehen.

Anschließend blieb Jordan zunächst dem kleinen Bildschirm treu, übernahm Rollen in „CSI: Den Tätern auf der Spur“, „Without A Trace“, „Cold Case“ und zahlreichen weiteren Krimiserien. 2012 folgte dann die erste Kino-Hauptrolle: im Found-Footage-Superheldenfilm „Chronicle – Wozu bist du fähig?“. Nur wenige Monate später klopfte dann Ryan Coogler an seine Tür – und der Rest ist Geschichte!

Wenn ihr übrigens wissen wollt, warum Michael B. Jordan nach „Black Panther“ erst einmal in Therapie musste, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

"Ich hatte keinen Fluchtplan": Michael B. Jordan musste nach "Black Panther" in Therapie
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