Ab heute könnt ihr exklusiv bei Amazon Prime Video „Tin Soldier“ streamen – den neuen Action-Thriller von Brad Furman. Der Amerikaner führte bereits bei Musikvideos von Zendaya und Justin Bieber Regie, konnte sich mit „Der Mandant“, „The Infiltriator“ und „City Of Lies“ aber auch schon im Spielfilmsegment einen Namen machen. Ob er mit seinem neuen Werk da anschließen kann?
Nachdem er für die erwähnten Projekte bereits mit Matthew McConaughey, Bryan Cranston und Johnny Depp arbeitete, konnte er für seine jüngste Regiearbeit jedenfalls ein besonders namhaftes Staraufgebot vor der Kamera versammeln. Wenn man den ersten Kritiken zum Film Glauben schenken kann, scheint dieser trotz des beachtlichen Ensembles allerdings eine ziemliche Nullnummer zu sein.
Ein Bild davon könnt ihr euch ab sofort selbst machen, denn der Action-Thriller feiert heute seine Streaming-Premiere exklusiv auf Amazon Prime Video – wo er von allen Abonnentinnen und Abonnenten nun ohne Zusatzkosten gestreamt werden kann:
Neben den beiden Oscargewinnern Robert De Niro (für „Der Pate 2“ und „Wie ein wilder Stier“) und Jamie Foxx (für „Ray“) erwarten euch hier unter anderem auch Clint Eastwoods unter anderem aus „Fast & Furious 10“ bekannter Sohn Scott Eastwood, Kultmime John Leguizamo („The Menu“, „John Wick“), der französische Shootingstar Nora Arnezeder („Army Of The Day“) und Sängerin Rita Ora („Fifty Shades Of Grey“).
"Tin Soldier": Direct-to-Video-Kost für die Tonne?
„Es ist ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn“, spricht der von Robert De Niro gespielte Emmanuel Ashburn im Trailer zu „Tin Soldier“ wahrlich wahre Worte – die hier auch auf Metaebene funktionieren. Denn so prominent die Darstellerriege des Films ist, die man eher in einem großen Kinofilm erwarten würde, so sehr sieht das Ganze hier nach einem Direct-to-Video-Kracher aus, in dem man eher Scott Adkins oder Jean-Claude Van Damme erwarten würde.

Am Ende scheint es dabei aber weniger am Cast zu scheitern, sondern am Drumherum. Die beiden bis dato verbuchten Kritiken auf Rotten Tomatoes fallen negativ aus – „Ich habe keine Ahnung, was ‚Tin Soldier‘ ist, woher er kommt, wie er veröffentlicht wurde oder wer auf die Idee kam, dass er eine gute Idee wäre“, schreibt hier unter anderem Jonathan Wilson von Ready Steady Cut. Und damit scheint der Reviewer nicht allein dazustehen.
Bereits der obige Trailer, der einen Vorgeschmack auf den Kampf einer Spezialeinheit gegen einen sinistren Kultführer einstimmt, zeigt, dass hier einiges nicht so recht zusammenläuft – angefangen bei Jamie Foxx' Perücken-Albtraum aus der Hölle. Dass das schrullige Haarteil nur die Spitze des Eisbergs sein dürfte, lässt sich auch aus den Bewertungen bei der IMDb schließen: Bei knapp 2.500 Stimmen steht „Tin Soldier“ aktuell bei durchschnittlich 3.3 von 10 Sternen – ein Desaster auf Augenhöhe mit den Trash-Gurken von „Sharknado“-Schmiede Asylum.
Falls euch eure Zeit hierfür zu schade ist, empfehlen wir euch stattdessen lieber ein auf allen Ebenen überzeugendes Highlight, das ebenfalls kürzlich bei Amazon Prime Video gelandet ist:
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