
Der schwedische Schauspieler Alexander Skarsgård dürfte vielen als sexy und vor Selbstbewusstsein strotzender Blutsauger Eric Northman in der Vampir-Serie „True Blood“ bekannt sein. Doch gerade zu Beginn seiner Karriere musste der Mime trotz seines berühmten Namens – er ist Sohn von Stellan Skarsgård und Bruder von „ES“-Clown Bill Skarsgård – mit Misserfolgen umgehen und lernen, diese zu verkraften.
Während eines Auftritts im Podcast Dinner’s On Me von „Modern Family“-Star Jesse Tyler Ferguson hat der Schauspieler nun von dieser für ihn schweren Zeit erzählt – und vom Druck, unter dem er damals stand:
„Ich stand immer kurz davor, von meinen Agenten gefeuert zu werden. Wenn ich dieses Vorsprechen ablehne, werden sie mich wahrscheinlich fallen lassen, also muss ich hingehen, aber ich kann mich mit der Rolle nicht identifizieren. Ich bin völlig ungeeignet dafür.“
Diese Erfahrungen haben Narben hinterlassen
„Diese Erfahrungen waren schrecklich“, hält der Schauspieler fest und gibt zu, dass er noch heute ein wenig unter „PTBS [Posttraumatische Belastungsstörung] leidet“, wenn er sich diese Zeit ins Gedächtnis zurückruft:
„[...] weil ich mich daran erinnere, wie ich nach einem solchen Tag in meine kleine beschissene Wohnung in L.A. zurückkam und unter der Dusche geweint habe. Ich fühlte mich einfach schmutzig in meiner Seele und hatte null Selbstvertrauen. Ich dachte: ‚Ich bin der schlechteste Schauspieler der Welt, und ich habe auch keine Würde, weil ich zu diesen Castings gehe. Ich verschwende ihre Zeit.‘ Das ist ein hartes Gefühl.“

Inzwischen dürften die Zweifel aber weggewischt worden sein, schließlich hat der Mime mit seiner Rolle in „True Blood“ seinen internationalen Durchbruch erzielt und ist seitdem in großen Produktionen wie der Stephen-King-Adaption „The Stand“ oder „Succession“ zu sehen gewesen. Und auch im Kino ist er ein gefragter Mann, der in Blockbustern wie „Godzilla Vs. Kong“ mitgewirkt hat.
Zuletzt war Alexander Skarsgård in der Apple-TV+-Produktion „Murderbot“ zu sehen. Die Serie kam sowohl bei den Fans als auch der Fachpresse hervorragend an. Falls ihr euch selbst ein erstes Bild machen wollt, haben wir noch einmal den Trailer für euch eingebunden:
