In „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ versucht eine Gruppe von Söldner*innen (u. a. Scarlett Johansson und Mahershala Ali), auf einer im Franchise bislang unbekannten Dino-Forschungsinsel DNA-Proben von den drei größten Saurier-Arten zu Land, zu Wasser und in der Luft zu beschaffen. Das bringt sie auf direkten Konfrontationskurs mit so einigen Giganten, von denen ihnen längst nicht alle wohlgesonnen sind.
Doch sie alle werden noch einmal deutlich von der jüngsten „Jurassic World“-Neuschöpfung in den Schatten gestellt: Bereits die Eröffnungsszene von „Die Wiedergeburt“ macht deutlich, dass mit dem sogenannten D-Rex nicht zu spaßen ist. Größer und gefährlicher als herkömmliche Dino-Fleischfresser macht er mit seinen unzähligen Zähnen und seinen sechs Gliedmaßen kurzen Prozess mit seinen Opfern.
D-Rex = Distortus Rex
Die zumindest bei der Abkürzung namentliche Nähe zum T-Rex kommt dabei übrigens nicht von ungefähr, handelt es sich beim D-Rex doch um einen mutierten Tyrannosaurus, an dem grausame Gen-Versuche durchgeführt wurden (womöglich um ihn – ähnlich wie einst beim Indominus Rex – noch bedrohlicher für Park-Besucher*innen wirken zu lassen, die von gewöhnlichen Dinos angeblich schon gelangweilt sind).
Das D in D-Rex steht dabei für Distortus, ein lateinisches Wort, das ins Deutsche übersetzt so viel wie verzerrt, entstellt oder deformiert bedeutet. Komplett übersetzt bedeutet der Name Distortus Rex also entstellter oder deformierter König, ein etwas gemeiner, aber durchaus passender Name für das Experiment.
Eine Mischung aus T-Rex, Alien und Rancor
Nach der Enthüllung des D-Rex wurde der Dino-Mutant bisweilen mit dem Monster aus „Cloverfield“ oder auch den sogenannten Future Predators aus der britischen Sci-Fi-Serie „Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster“ vergleichen. Die Inspirationsquellen für das Design liegen in Wahrheit aber ganz woanders.

Wie Regisseur Gareth Edwards in mehreren Interviews verraten hat, sind neben einem herkömmlichen T-Rex in die Kreatur vor allem noch Elemente der Xenomorphen aus der „Alien“-Reihe und der riesigen Rancors aus dem „Star Wars“-Universum eingeflossen.
Wenn ihr derweil noch mehr Hintergrundwissen zu „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ haben wollt, lest am besten auch noch unser ausführliches Interview mit Gareth Edwards:
"Der T-Rex wurde von David Copperfield trainiert": Das große FILMSTARTS-Interview mit "Jurassic World: Die Wiedergeburt"-Regisseur Gareth Edwards